Verkaufsoffener Sonntag am ersten Aprilwochenende in Dortmund fällt aus

mlzKonsequenz des Coronavirus

Der für April geplante verkaufsoffene Sonntag in Dortmund fällt aus. Die Maßnahme hängt mit der Absage einer besondere Veranstaltung zusammen. Es gibt aber einen möglichen Ersatztermin.

Dortmund

, 12.03.2020, 13:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Auswirkungen des Coronavirus ziehen immer weitere Kreise. Nach den Absagen zahlreicher Veranstaltungen, reagiert die Stadt Dortmund nun auch beim Handel und verzichtet auf den für den 5. April geplanten verkaufsoffenen Sonntag. Dafür ist die Absage eines speziellen Ereignissen ausschlaggebend.

Die verkaufsoffenen Sonntage sind für den Dortmunder Einzelhandel von großer Bedeutung. Jetzt müssen die Unternehmen in der Innenstadt allerdings vorläufig auf mögliche Zusatzeinnahmen verzichten.

Dafür verantwortlich ist die Absage des ursprünglich für das erste Aprilwochenende geplanten E-Bike-Festivals. Dieses findet aufgrund der anhaltenden Verbreitung des Coronavirus nicht statt.

Damit entfällt laut Thier-Galerie-Manager Markus Haas der erforderliche Sachgrund, um die Freigabe für eine Sonntagsöffnung zu erhalten. „Eine Umsetzung des verkaufsoffenen Sonntags ohne das E-Bike-Festival ist also nicht möglich“, erklärt Haas. Verkaufsoffene Sonntage müssen grundsätzlich an ein Ereignis wie ein Stadtfest (hier: das E-Bike-Festival) geknüpft sein.

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Unterdessen gibt es bereits einen möglichen Ersatztermin. „Wir haben in Absprache mit den zuständigen Behörden schon darüber gesprochen, den verkaufsoffenen Sonntag eventuell am 28. Juni nachzuholen. Das hängt aber natürlich von der weiteren Entwicklung rund um das Coronavirus ab“, unterstreicht Dirk Rutenhofer vom Dortmunder Cityring.

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