Werden die FFP2-Masken in Dortmunds Drogerien und Apotheken knapp? © dpa
Corona

Verschärfte Maskenpflicht: Wo gibt es FFP2-Masken in Dortmund?

Seit Montag (25.1.) gilt die verschärfte Maskenpflicht in NRW: FFP2- und OP-Masken sind in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein Muss. Bekommt man sie in Dortmund überhaupt noch?

Seit letztem Dienstag (19.1.) ist sie durch Bund und Länder beschlossene Sache, seit Montag (25.1.) gilt sie, die verschärfte Maskenpflicht in NRW. Auch für die Dortmunder bedeutet das, dass die Stoffmaske in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) der Vergangenheit angehört. Dort sind aber nun FFP2- oder OP-Masken zur Bedeckung von Mund und Nase ein Muss.

Sind die Masken am Montagvormittag in Drogerien und Apotheken in der Dortmunder Innenstadt vorrätig? Ich mache mich auf die Suche, gezielt nach den höherwertigen und tendenziell knapperen FFP2-Masken. Eine Pflicht, genau diese Masken zu tragen, gibt es in Dortmund aber nicht.

Mein Weg beginnt an der Thier-Galerie, ich mache einen Schlenker über den Hauptbahnhof, kehre zurück auf den Westenhellweg und ende schließlich am Stadtgarten, um das stichprobenartig zu prüfen.

Innenstadt-Filialen für einen Ansturm gerüstet?

Bei der dm-Filiale in der Thier-Galerie werde ich direkt fündig. Etliche Packungen der FFP2-Masken im Fünferpack hängen am Ständer. Laut dm-Homepage sind auch am Nachmittag noch 44 Stück erhältlich.

In der Schwanen-Apotheke am Westenhellweg habe ich ebenfalls Glück. „Wir sind gut gerüstet“, sagt Inhaberin Gisela Ausbüttel. Sowohl in ihrer Innenstadt-Filiale als auch in der Apotheke im EKS seien ausreichend Masken vorhanden – und sogar verschiedene Modelle vorrätig. Erst letzte Woche seien 20.000 zertifizierte FFP2-Masken nachbestellt worden, erzählt die Apothekerin.

Sowohl in der Venus Apotheke an der Kampstraße werde ich fündig als auch in der Apostar Apotheke am Stadtgarten in der Hansastraße. Dort habe es am Vormittag weder einen großen Ansturm gegeben, noch werde ein Engpass befürchtet, geben jeweils die Verkäuferinnen am Schalter an.

Nicht überall sind Masken vorrätig

Die Regale in der Müller-Filiale am Westenhellweg sind auch gut bestückt, sehe ich, nachdem mir die Verkäuferin am Eingang den Weg zu den FFP2-Masken beschrieben hat. Eine erhöhte Nachfrage habe man dort am Vormittag nicht feststellen können, sagt sie.

In der Rossmann-Filiale am Bahnhof könnte ich zuschlagen, in der Filiale am Westenhellweg werde ich heute allerdings nicht fündig: „Aufgrund der bundesweiten Anordnung sehen wir uns mit einem ad hoc steigenden Bedarf konfrontiert. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, auch diesem gerecht zu werden“, sagt Unternehmenssprecherin Vivian Thürnau auf Anfrage. Vor Ort versichert man mir, dass täglich neue Masken geliefert werden.

Am Ende meiner Innenstadt-Tour bin ich erleichtert. Zwar muss ich meine selbst genähte Maske mit den Faultieren in die Jackentasche stecken, dem Einkauf mit neuer FFP2-Maske steht aber nichts im Weg.

Über die Autorin
Volontärin
Ist am Niederrhein geboren und aufgewachsen. Hat Germanistik und Kunstgeschichte studiert und lebt seitdem in ihrer Wahlheimat Bochum. Liebt das Ruhrgebiet und all seine spannenden Menschen und Geschichten.
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Irina Höfken

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