Verwaltung kündigt mehr Geld für Tageseltern an

Höhere Stundensätze

Tagesmütter und -väter können ab 2015 auf mehr Geld hoffen. Die Verwaltung plant, die Stundensätze für speziell qualifizierte Tageseltern zu erhöhen. Damit würde Dortmund sich den Sätzen anderer Städte annähern.

DORTMUND

, 18.09.2014, 03:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tagesmütter und -väter betreuen meist mehrere Kinder unter drei Jahren gleichzeitig.

Tagesmütter und -väter betreuen meist mehrere Kinder unter drei Jahren gleichzeitig.

Kindertagespflege 

Aktuell arbeiten in Dortmund 850 Tagesmütter und -väter. Sie betreuen insgesamt 1625 Kinder unter drei Jahren.

Jedes dritte Kind in der U3-Betreuung wird damit von Tageseltern statt in einer Kita betreut.

Organisiert wird die Kindertagespflege über verschiedene Träger wie die Wohlfahrtsverbände, die städtische Fabido oder das Mütterzentrum.

SPD und Grüne hatten sich mit Anfragen für eine „Lohnerhöhung“ für Tageseltern stark gemacht. Die aktuellen Sätze sind seit 2009 nicht mehr erhöht worden und hinken denen anderer Städte weit hinterher. So zahlen etwa Unna, Schwerte, Bochum und Essen 5 Euro pro Stunde, Düsseldorf sogar 5,50 Euro. Dortmund leistet im Gegenzug aber auch Zahlungen bei Krankheitsausfällen, was andere Städte nicht tun. Mit der Anhebung auf 4,90 Euro beziehungsweise 5,10 Euro glaubt die Verwaltung nun, einen guten Mittelweg gefunden zu haben. Das sieht auch die Politik so. „Wir begrüßen den Vorschlag“, erklärte SPD-Ratsherr Friedhelm Sohn. Die Grünen sprechen von einem „Schritt in die richtigen Richtung“. 

Ein gute Nachricht für Tageseltern ist auch die Ankündigung der Verwaltung, die Stundensätze analog zur Betriebskosten-Förderung für Kitas jährlich um 1,5 Prozent zu erhöhen. Eine jahrelange Durststrecke bei „Lohn“-Anpassungen soll es damit nicht mehr geben. Die Mehrkosten für den städtischen Haushalt beziffert Waltraud Bonekamp mit 1,536 Millionen Euro im Jahr 2015. Bis 2018 steigt die zusätzliche Belastung durch die jährlichen Erhöhungen auf 2,267 Millionen Euro. „Die notwendigen Finanzmittel wurden in die Haushaltsplanung 2015 bis 2018 eingestellt“, teilt die Dezernentin mit. 

Kindertagespflege 

Aktuell arbeiten in Dortmund 850 Tagesmütter und -väter. Sie betreuen insgesamt 1625 Kinder unter drei Jahren.

Jedes dritte Kind in der U3-Betreuung wird damit von Tageseltern statt in einer Kita betreut.

Organisiert wird die Kindertagespflege über verschiedene Träger wie die Wohlfahrtsverbände, die städtische Fabido oder das Mütterzentrum.

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