Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal begrüßt die Initiative des Bundes. © Oliver Schaper (Archiv)
Corona-Pandemie

Video: Dortmunds OB Westphal kritisiert Impfquote als „unsinnig“

Dortmund hinkt bei der Impfquote den Nachbarstädten und Kreisen weiter hinterher. Oberbürgermeister Thomas Westphal sieht allerdings auch keinen Sinn in der Impfquote.

Die Stadt Dortmund steht bei ihren Bürgern in der Kritik, weil sie gemessen an der Impfquote im Vergleich zu anderen Städten und Kreisen im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Mitte immer zu den Schlusslichtern gehört.

Oberbürgermeister Thomas Westphal äußert auch Kritik – aber an der Impfquote, bezeichnet sie gar als „unsinnig“; denn die einzelnen Bevölkerungsgruppen, die bislang vorrangig geimpft würden, seien in den Gemeinden unterschiedlich verteilt. Das verändere auch die Frage, wie viele Menschen geimpft würden.

Für viele Kriterien der Impfquote gebe es keine gemeinsame Grundlage unter den Städten und Kreisen, sagte Westphal. Die Impfquote sei deshalb nicht tauglich, weil die Stadt sie nicht mit eigenem Tun beeinflussen könne.

Das sei in etwa so, als würde man in der Bundesliga Mannschaften in der Tabelle danach beurteilen, wie viele Fehlentscheidungen der Schiedsrichter in einem Spiel getroffen habe.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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Gaby Kolle

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