Wo drückt der Schuh? Zoom-Konferenz mit Corona-Opfern aus der Vereinswelt

Coronavirus

Die Corona-Pandemie hat schon etliche Opfer gefordert. Auch viele Vereine wissen nicht mehr ein und aus. Im Dortmunder Westen bietet die örtliche Politik für sie erstmals eine Video-Konferenz an.

Lütgendortmund

, 07.04.2021, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seit Monaten ruht wegen der Corona-Pandemie das Vereinsleben, auch im Kulturhaus. Bei einer Video-Konferenz können die betroffenen Vereine von ihren Nöten berichten.

Seit Monaten ruht wegen der Corona-Pandemie das Vereinsleben, auch im Kulturhaus. Bei einer Video-Konferenz können die betroffenen Vereine von ihren Nöten berichten. © Stephan Schütze (Archiv)

Die Dortmunder Vereine plagen in der Corona-Krise viele Sorgen. Seit Monaten stagniert das Vereinsleben. Mit gravierenden Folgen. Viele Vereine verlieren Mitglieder und haben darüber hinaus auch noch erhebliche finanzielle Einbußen. Vor allem das ehrenamtliche Engagement, das in diesen Zeiten noch bedeutender als sonst ist, wird damit auf eine harte Probe gestellt.

Die wirtschaftlichen Probleme der Vereine hat die Bezirksvertretung Lügendortmund schon länger im Blick. Bereits zweimal stellte sie Geld für Corona-geschädigte Vereine zur Verfügung.

Konferenz mit Bürgermeister und Ratsvertretern

Nun geht der SPD-Stadtbezirk Lütgendortmund/Marten einen neuen Weg, um seinen Vereinen unter die Arme zu greifen. „Wir wollen erfahren, wo ihnen der Schuh drückt“, erklärt die Stadtbezirksvorsitzende Carla Neumann-Lieven.

Weil ein Treffen im Corona-Lockdown nicht möglich ist, lädt der SPD-Stadtbezirk die Vereine am 22. April (Donnerstag) um 18 Uhr zu einer Zoom-Videokonferenz mit Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp, dem Fraktionsvorsitzenden Andreas Lieven und den zuständigen SPD-Ratsvertretern ein.

Die Einwahldaten erhalten die Vereinsvertreter nach ihrer Anmeldung per Mail unter SPD-Luetgendortmund@web.de.

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