Blindgänger

Vier Bomben im Westfalenpark entschärft – Sperrungen werden aufgehoben

Gleich vier Blindgänger sind auf einer Baustelle in Dortmund gefunden worden. Um kurz nach 18 Uhr waren sie entschärft. Jetzt werden Sperrungen von Straßen und Bahnlinien wieder aufgehoben.
Gleich vier Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg sind im Westfalenpark gefunden worden. © picture alliance / dpa

Die drei wesentlichen Auswirkungen:

  • Der Westfalenpark war ab 14.30 Uhr geschlossen.
  • Die B54 (Ruhrallee) war ab 16 Uhr gesperrt.
  • Eine Folge waren auch Einschränkungen im Bus- und Bahnverkehr: bei U45 und U49, auf den Buslinien 440 und 450 sowie bei der DB-Strecke Westfalenstadion-Hörde.

Die Einschränkungen dauerten bis nach 18 Uhr. Anwohner waren nicht betroffen. Evakuiert werden mussten lediglich das Radisson-Blu-Hotel und Teile der Kleingartenanlage „Am neuen Hain“.

Dieser Radius muss evakuiert werden. Betroffen also: Westfalenpark, U-Bahn-Linien, die B54, ein Hotel sowie eine Kleingartenanlage. © Stadt Dortmund © Stadt Dortmund

Update 18.08 Uhr: Alle Bomben sind entschärft

Die Stadt Dortmund meldet: Alles entschärft. Somit können die Sperrungen der B54 und der Bahnlinien bald wieder aufgehoben werden.

Damit endet auch unser Ticker an dieser Stelle. Bis zur nächsten Bombe. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auf Dortmunds Baustellen die nächste auftaucht.





Update 16.42 Uhr: Die Entschärfung der Bomben beginnt

Der Park ist geräumt, die Straßen und Bahnlinien innerhalb des Radius sind abgesperrt. Nun – fast zeitgleich mit dem einsetzenden Regen nach dem sonnigen Beginn des Tages – kann die Entschärfung beginnen.


Update 16 Uhr: B54 gesperrt



Update 15.19 Uhr: Westfalenpark wird geräumt

Sind noch Besucher im Westfalenpark? Das schauen die Verantwortlichen derzeit. Erst wenn das geklärt ist, kann die Entschärfung beginnen.



Erstmeldung, 14.04 Uhr: Vier Bomben gefunden

Bei Baumaßnahmen seien vier 250-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Westfalenpark gefunden worden, teilt die Stadt Dortmund mit. Ein Experte des Kampfmittelräumdienstes der Bezirksregierung Arnsberg muss die vier Bomben entschärfen.

Die Schließungszeit des Westfalenparks wurde auf 14.30 Uhr vorgezogen. Viele Menschen müssen nicht evakuiert werden. Betroffen seien lediglich das Radisson-Blu-Hotel und Teile der Kleingartenanlage „Am neuen Hain“.

Größer sind die Auswirkungen auf den Verkehr: Die B54 parallel zum Westfalenpark wird um 16 Uhr gesperrt. Auch die DB-Linie zwischen Hörde und Westfalenstadion (Dortmund-Schwerte) fährt während der Entschärfung nicht mehr.

Bereits ab 15 Uhr gibt es Beeinträchtigungen bei den Stadtbahnlinien U45 und U49: Zunächst wird an der Haltestelle „Westfalenpark“ kein Ausstieg und

Zustieg mehr möglich sein. Ab etwa 16 Uhr muss dann der reguläre

Linienweg beider Linien vorübergehend unterbrochen werden.

Heißt: Die Linie U45 endet an der Haltestelle „Markgrafenstraße“, zu „Westfalenpark“ und „Remydamm“ kommt man nicht mehr. Die Linie U49 wird bis zur Haltestelle „Karl-Liebknecht-Straße“ auf dem

Linienweg der Haltestelle U41 geführt. Es entfällt die Haltestelle

„Westfalenpark“. Eine Stadtbahn pendelt zudem im Streckenabschnitt

zwischen der Endstelle „Hacheney“ und „Rombergpark“.

Wer aus Hacheney in die Innenstadt will, muss mehrfach umsteigen: am Rombergpark in die Buslinie 440 bis Brünninghausen, dort in die 450 bis Westfalenhallen, dann weiter in die U46 zur Innenstadt.

Die Verknüpfung zwischen U46 und U45 entfällt zudem. Die U46 endet an den Westfalenhallen.

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