„Viva Hombruch“ – Am Tag der Vereine übernimmt Käpt‘n Blaubär eine geheimnisvolle Rolle

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Hoch lebe Hombruch: Vier Tage feiern die Menschen im Stadtteil ihr großes Straßenfest. Zum 40. Mal schon. Seit 22 Jahren ist der Fest-Sonntag der „Tag der Vereine“ Und bei dem geht es rund.

Hombruch

, 23.08.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Viva Hombruch“ – so ist der Titel des großen Straßenfestes vom 29. August (Donnerstag) bis zum 1. September (Sonntag). „Viva Hombruch“ – übersetzt heißt das: „Hoch lebe Hombruch“. Und dazu tragen nicht zuletzt die vielen Frauen und Männer bei, die sich in den Vereinen ehrenamtlich engagieren. Aus gutem Grund ist also der Straßenfest-Sonntag der „Tag der Vereine“. Und das seit 22 Jahren schon.

„Für uns ist es wichtig, die Gemeinschaft zu stärken und das Miteinander zu fördern“, sagt Barbara Joswig vom Weltstand. Die Gemeinschaft, die sich in der Entwicklungshilfe engagiert, ist eine von 18 Vereinen und Gruppierungen, die sich am „Tag der Vereine“ beteiligen.

Reichlich Abwechslung für Kinder

Und sie haben sich für den Festsonntag auf der Harkortstraße zwischen Domänen- und Wupperstraße einiges einfallen lassen. Terre des Hommes etwa lädt die Kinder zum Schminken und auf die Hüpfburg ein. Die Sprach- und Heimatfreunde töpfern mit den jüngeren Besuchern. Der Geschichtsverein betreibt eine Feldschmiede.

Auf Schatzsuche können sich die Jüngsten im Kinderbergwerk „Wittekindchen“ begeben und dort Käpt‘n Blaubär in einer geheimnisvollen Rolle erleben. Den Erwachsenen zeigt der Bergbauhistorische Verein derweil mehr als 300 Bilder und Filme aus Alt-Hombruch. Dazu gibt‘s Informationen und reichlich Gelegenheit für Gespräche. „Wir suchen mehr Nähe zu den Händlern und vernetzen uns mit der Initiative ‚Wir lieben Hombruch‘“, sagt Heinz-Ludwig Bücking. Auch das liegt auf der Hand: Denn der Tag der Vereine ist zugleich verkaufsoffener Sonntag.

Sieben Rennen auf 850-Meter-Rundkurs

Stolz sind die Hombrucher Vereine auf das letzte Dortmunder Straßen-Radrennen. Von 12 bis 18 Uhr geht es am Rand der Festmeile wörtlich rund. Dieter Tiede und Manfred Austermann von Sturm Hombruch organisieren das Rennen auf dem 850 Meter langen Rundkurs. Insgesamt sieben Rennen finden statt. „So etwas zu organisieren, ist ein Riesenaufwand“, sagt Heinz-Ludwig Bücking vom Bergbauhistorischen Verein anerkennend.

„Viva Hombruch“ – Am Tag der Vereine übernimmt Käpt‘n Blaubär eine geheimnisvolle Rolle

© Uwe von Schirp

Als „Internationale Meisterschaft von Dortmund“ ist das Straßenrennen betitelt. Zum 46. Mal findet es statt. Nicht einmal halb so alt ist die IG Hombruch – der Zusammenschluss der Vereine, Verbände, Institutionen und Parteien im Ort. 42 Vereinigungen gehören ihr an. „Entstanden ist sie nach dem ersten ‚Tag der Vereine‘ vor 22 Jahren“, sagt Sprecher Norbert Schilff.

Unter dem Dach der IG ziehen sie an einem gemeinsamen Strang. „Wir möchten dazu beitragen, dass die Menschen sich hier wohlfühlen“, sagt Barbara Joswig, „und dass eine Zukunftsorientierung da ist.“

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