Vogelgrippe am Phoenix-See

Ente war infiziert

Die Vogelgrippe hat Dortmund erreicht. Wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte, wurde bei einer am Phoenix-See gefundenen Reiherente das gefährliche Virus H5N8 nachgewiesen. Das hat erhebliche Folgen.

HÖRDE

, 30.11.2016, 14:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Phoenix-See hat es einen Vogelgrippe-Fall gegeben. Jetzt gilt: Hunde anleinen!

Am Phoenix-See hat es einen Vogelgrippe-Fall gegeben. Jetzt gilt: Hunde anleinen!

Wie die Stadtverwaltung berichtet, sei die Reiherente am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Arnsberg und dann am Friedrich-Löffler-Institut untersucht worden. Dabei sei der gefährliche Erreger zweifelsfrei festgestellt worden. Damit habe sich Verdacht der Wildvogelgeflügelpest  bestätigt.

Aufgrund des Ausbruchs sind ein Sperrbezirk mit einem Kilometer Umfang und ein Beobachtungsbezirk mit drei Kilometern Umfang festgelegt worden. Die in diesem Gebiet befindlichen Geflügelhalter unterliegen einer Bestandssperre. Das heißt: Geflügel darf nicht gehandelt und nicht transportiert werden. Auch Eier von Tieren, die in diesem Bereich gehalten werden, dürfen nicht verkauft werden. Die dem Veterinäramt Dortmund bekannten betroffenen Halterinnen und Halter habe man informiert, teilte die Stadt mit.

Alle Tiere in die Ställe

Ohnehin bestehe, so die Stadt, bereits aufgrund einer auf dem Gebiet der Stadt Hagen positiv auf Influenzaviren des Typs H5N8 getesteten Ente in Dortmund seit dem 21. November für alle Geflügelhalter eine Stallpflicht für Geflügel (Hühner, Enten, Gänse, Puten und andere). Zu beachten sind die Verhaltensregeln für Geflügelhalter, die ebenfalls auf der Homepage der Stadt Dortmund nachzulesen sind.

Des Weiteren gilt im gesamten Beobachtungsgebiet (3-km-Radius) ein Freilaufverbot für Hunde und Katzen. Die Jagd auf Federwild darf dort nur nach Genehmigung oder auf Anordnung der zuständigen Behörde erfolgen. Gehaltene Vögel dürfen zur Aufstockung von Wildbeständen nicht freigelassen werden.

Eine Ansteckungsgefahr für den Menschen besteht weiterhin nicht. Im Umgang mit verendeten Vögel gelten die üblichen Hygieneempfehlungen. 

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