Vom Kind bis zur Uroma

ASSELN Der Höhepunkt der Aktionswoche am Marie-Juchacz-Haus war das Jubiläumsfest der AWO und des Kinder- und Jugendförderungswerkes (KiJu). Anlass dazu gaben das 15-jährige Bestehen des KiJu und die Neugründung der AWO vor 30 Jahren.

17.09.2007, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit dem 8. September erwartete die Besucher des Marie-Juchacz-Hauses täglich ein buntes Programm mit Tanztee, Super-Bingo oder einer Fahrt mit der Santa Monika.

"Wichtig bei all den Angeboten ist, dass die Leute nicht denken, dass hier nur alte Menschen hinkommen können. Die Palette ist breit gefächert, und die Tendenz ist, dass immer mehr junge Leute unsere Angebote in Anspruch nehmen, vom kleinsten Kind bis zur Ur-Oma", berichtete Norbert Roggenbach, Vorsitzender der AWO. Dies führte letztlich auch zur Umbenennung von Alten-Begegnungs- in Begegnungsstätte.

Für die musikalische Untermalung des Festes sorgte DJ Udo, der mit bekannten deutschen Schlagern aufwartete. Die Dortmunder Tafel informierte mit einem eigenen Stand über ihre gegenwärtigen Projekte. "Wir sind in Asseln eine von fünf Zweigstellen der Dortmunder Tafel. Hier wird es dann zur Asselner Tafel, das Prinzip jedoch bleibt das Gleiche", klärte Roggenbach auf.

Natürlich gab auch das KiJu einen Einblick in seine Arbeit.

Die AWO in Asseln richtet ihre Angebote auch an Familien, z.B. gibt es Mutter-Kind-Gruppen oder eine bestehende Zusammenarbeit mit der Max-Born-Realschule und dem Immanuel-Kant-Gymnasium.

Einen besonderen Anreiz für die Besucher bot das Extra-Bingo, das zwar 50 Cent mehr als gewohnt kostete, aber auch mit um so schöneren Preisen lockte. Die Erlöse der Festivitäten sollen mittelfristig als Rücklagen dienen, da das Marie-Juchacz-Haus erweitert werden soll.

Die Bezirksvertretung prüft momentan ebenfalls den Bedarf für ein Mehr-Generationen-Haus, da es ein solches in Asseln noch nicht gibt. Läm

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