Vortrag in Brackel: So kommt nach einem Sturz in der Wohnung schnell Hilfe

mlzLeben am Hellweg

Stellen Sie sich vor, Sie stürzen in Ihrer Wohnung und eine zuvor bei Ihnen installierte Technik ruft den Rettungsdienst - das und noch mehr wird in der Reihe „Leben am Hellweg“ vorgestellt.

Brackel

, 10.10.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wussten Sie, dass es heute möglich ist, die eigene Wohnung so aufzurüsten, dass eine Technik merkt, wenn Sie stürzen und nicht mehr allein aufstehen können? Oder wenn Sie ihre Tabletten nicht genommen haben? „Smart Service Power“ heißt dieses System, und es ermöglicht Senioren, länger in ihren eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben, als das bisher möglich war.

Dr. Bettina Horster von der Softwarefirma VIVAI Software AG stellt dieses System am Dienstag, 12. November, ab 12 Uhr im Marie-Juchacz-Haus an der Flegelstraße 42 in Asseln vor. Natürlich gehe es dabei auch um Fragen der Datensicherheit, sagt sie. Ihr Vortrag zählt zur Veranstaltungsreihe „Leben am Hellweg“, die in diesem Jahr unter dem Motto „Vom Volksempfänger zur künstlichen Intelligenz“ steht und vom 12. bis 15. November in vier von fünf Stadtteilen des Stadtbezirks Brackel läuft.

Veranstaltung richtet sich auch an jüngere Menschen

Und obwohl das Seniorenbüro Brackel Hauptinitiator und Organisator ist, betont Mitarbeiter Thomas Brandt, dass sich diese Veranstaltung nicht nur an Senioren richtet.

Hier einige Tipps aus dem reichhaltigen Veranstaltungsreigen:

  • Claudia Mokanski, Sparkassen-Geschäftsstellenleiterin Wickede/Asseln, referiert am Dienstag (12.11.), 11.10 Uhr, ebenfalls im Marie-Juchacz-Haus über moderne Möglichkeiten, sein Geld zu verwalten: mit Smartphone oder Tablet zum Beispiel. Sie betont, dass sie sich nur auf dieses Thema fokussieren werde.

Vortrag in Brackel: So kommt nach einem Sturz in der Wohnung schnell Hilfe

So sieht ein Volksempfänger aus den Jahren 1937/38 aus. © picture alliance / dpa

  • Am selben Tag an derselben Stelle ab 14 Uhr setzt sich Klaus Coerdt vom Heimat- und Geschichtsverein Asseln kritisch mit Fragen zur Künstlichen Intelligenz im Alltag auseinander.
  • Bei diesem Punkt ist Ihre Mithilfe gefragt: Für eine Ausstellung, die am 13. November um 11 Uhr im Evangelischen Jakobus-Gemeindehaus an der Eichendorffstraße 31 in Wambel eröffnen soll, sucht das Seniorenbüro alte und neue technische Geräte: Volksempfänger, Plattenspieler, CD-Spieler, Walkmen, Tonbandgeräte, aber auch Modernes wie zum Beispiel Alexa. Die Besitzer sollten am Ausstellungstag dabei sein, um ihre Geräte erklären zu können. Das Seniorenbüro befindet sich in der Bezirksverwaltungsstelle Brackel am Brackeler Hellweg 170 (di-fr 10-12 Uhr, Tel. 50229650, E-Mail seniorenbuero.brackel@dortmund.de).

Weitere Veranstaltungsorte sind die AWo-Begegnungsstätte Wickede, Dollersweg 14, am 14. November und das Arent-Rupe-Haus in Brackel, Flughafenstraße 7, am 15. November.

Frühere Leben-am-Hellweg-Ausgaben erfreuten sich großer Beliebtheit

Diese Ausgabe von „Leben am Hellweg“ ist die zehnte ihrer Art. Im vorigen Jahr seien die einzelnen Veranstaltungen zum Thema „Trauer“ mit insgesamt rund 1000 Besuchern geradezu überrannt worden, sagt Thomas Brandt.

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