Während es in anderen Stadtbezirken Neues gibt, sieht es in Aplerbeck mau aus

Schulstandort Aplerbeck

Es ist nicht nur das Gymnasium an der Schweizer Allee, das seit Langem auf einen dringend benötigten Anbau wartet. Auch an diversen Grundschulen wird die Raumnot immer größer.

Aplerbeck

, 06.07.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Während es in anderen Stadtbezirken Neues gibt, sieht es in Aplerbeck mau aus

Die Turnhalle an der Aplerbeckermark Grundschule wird abgerissen. © Jörg Bauerfeld

Der Name des 20-seitigen Dokumentes ist nüchtern gehalten. Die Stadt Dortmund hat ihren „Halbjahresbericht der Städtischen Immobilienwirtschaft zu Hochbaumaßnahmen 2019“ vorgestellt. Der fällt für den Stadtbezirk Aplerbeck nicht gut aus.

Mehr als 23 Millionen Euro fließen über das Kommunale-Förderungsgesetz (KIF), in Baumaßnahmen im Dortmunder Stadtgebiet. Lediglich 607.000 Euro fließen in den Stadtbezirk Aplerbeck, während beispielsweise die Innenstadt Nord mehr als 9 Millionen Euro bekommt.

Nur eine aktuelle Maßnahme in Aplerbeck

Eine aktuelle Fördermaßnahme ist für Aplerbeck in dem Schreiben aufgeführt. Der Neubau einer Turnhalle an der Aplerbeckermark- Grundschule. Der alte, marode Bau wird abgerissen. Das neue Gebäude könnte 2023 stehen. Nur ist der Bedarf an neuen Räumen im Stadtbezirk viel größer.

Viele der Schulen in diesem Bereich hätten eine Sanierung oder einen Umbau nötig. Auch ein Anbau an die Adolf-Schulte-Förderschule wird es nicht geben. Das machte die Schuldezernentin Daniela Schneckenburger deutlich.

Auch die Frage nach dem Neubau der Gerhard-Hauptmann-Grundschule in Schüren bleibt offen. „Der ist nicht mit finanziellen Mitteln hinterlegt“, sagt Barbara Blotenberg, Sprecherin der Grünen in der Bezirksvertretung Aplerbeck. Hier müsse dringend bei der Verwaltung noch einmal nachgefragt werden, was jetzt passiere.

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