Wärme aus der Sonne

Deutschlands größter Stahlkocher ThyssenKrupp hat einen Sonnenkollektor aus Stahl entwickelt.

12.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zum Einsatz kommen soll das speziell beschichtete Modul als Fassade von Bürohäusern oder Hotels. In dem Modul werde in einem Rohrleitungssystem Wasser aufgeheizt, teilte die Konzern-Forschungseinrichtung Dortmunder OberflächenCentrum (DOC) am Mittwoch in Dortmund mit. Damit könnten Gebäudeheizungen unterstützt oder heißes Brauchwasser hergestellt werden.

Ein Prototyp sei bereits fertig, erläuterte DOC-Geschäftsführer Dr. Michael Steinhorst. Nun solle die Produktion serientauglich gemacht werden. Ein erstes Gebäude soll "jenseits 2010" mit der wärmesammelnden Fassade ausgestattet werden. An dem Forschungsprojekt unter dem Namen "Solabs" sind mehrere Lackhersteller sowie Solar-Forschungseinrichtungen beteiligt. Die Federführung hat das DOC.

Ziel sei, dem Markt kostengünstigere solarthermische Anlagen auf Stahlbasis anzubieten, die der Architektur möglichst viel Freiheit ließen. Die Beschichtung sei in mehreren dunkleren Farben möglich. Das Modul soll an den Gebäuden herkömmliche Fassaden ersetzen und für den Betrachter nicht als Sonnenkollektor erkennbar sein.

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