"War Wilhelm Busch ein Antisemit?"

18.01.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

"War Wilhelm Busch ein Antisemit? Wie wird mit judenfeindlichen Tendenzen in Russland umgegangen? Und wie läuft eigentlich ein jüdischer Gottesdienst ab?"

Antworten auf diese Fragen bietet die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. in ihrem Programm fürs erste Halbjahr 2008. Mit einem Vortrag über Judentum und europäische Identität beginnt die Reihe am Sonntag (27. 1.).

"Die nationale Identität deckt sich nicht automatisch mit dem Staat Israel", so Günter Birkmann, der evangelische Vorsitzende der Gesellschaft.

Auf eine Exkursion ins Jüdische Museum Westfalen, das sich vor allem mit der regionalen Geschichte befasst, am 17. 2. folgt am 21. 2. ein Vortrag mit Bildern über Wilhelm Busch. Autorin Dr. phil. Eva Weissweiler beschäftigt sich mit antisemitisch scheinenden Karikaturen und ordnet diese in Buschs Leben und in die zeitgenössische Realität ein.

Der Besuch eines Schabbat-Gottesdienstes (4. 4.) mit anschließendem Gespräch mit einem Rabbiner lädt zu einer besonderen Begegnung mit dem jüdischen Glauben ein.

"Es ist erstaunlich, dass trotz der großen Hemmschwelle immer ein breites Interesse an diesem Angebot besteht", sagt Birkmann.

Antisemitismus in Russland wird am 15. 4. thematisiert. Zudem finden im Mai und Juni zwei Veranstaltungen im Rahmen der Dortmunder Kulturtage statt. sp

Nähere Infos unter Tel. 17 13 17

www.deutscher-koordinierungsrat.de/Dortmund

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