Warnstreik wirkt sich auf Flugbetrieb in Dortmund aus

Flugausfälle

In NRW legen Flugbegleiter ihre Arbeit nieder. Dutzende Verbindungen von Lufthansa-Töchtern wurden am Sonntag gestrichen – auch Flugreisende ab Dortmund sind betroffen.

Dortmund

, 20.10.2019, 13:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Warnstreik wirkt sich auf Flugbetrieb in Dortmund aus

Drei Eurowings-Flieger ab Dortmund mussten am Sonntag wegen des Warnstreiks der Flugbegleiter ausfallen. © dpa (Symbolbild)

Die bundesweiten Warnstreiks der Kabinengewerkschaft Ufo an Sonntag (20.10.) haben auch Folgen für Fluggäste an nordrhein-westfälischen Flughäfen. Am Vormittag wurden bereits Dutzende Verbindungen gestrichen, überwiegend Flüge der Airline Eurowings.

Wie der Flughafen Dortmund am Sonntagmittag twitterte, komme es auch dort zu Beeinträchtigungen von Flügen: „Eurowings-Kunden sollten sich vor Reiseantritt über den Status des Fluges bei der Airline informieren.“ Ein Blick auf den aktuellen Abflugplan verrät: Der Eurowings-Flüge nach Palma de Mallorca mit der Abflugzeiten 6.05 Uhr und 12.30 Uhr wurde annulliert. Ebenso wird der Eurowings-Flieger um 19.05 Uhr nach München (EW 4062) nicht abheben.

Guido Miletic, Abteilungsleiter Marketing/Vertrieb beim Dortmund Airport, sagt auf Nachfrage dieser Redaktion: „Wir versuchen, die Fluggäste auf andere Flüge umzubuchen. Das ist jetzt in der Ferienzeit, wo die Auslastung hoch ist, nicht so einfach. Die Fluggäste werden alternativ auf die Flughäfen in der Umgebung verteilt.“ Reisende nach München haben zudem die Möglichkeit ein Zugticket zu erhalten.

Am Flughafen Düsseldorf seien bislang vier Eurowings-Verbindungen gestrichen worden, sagte ein Sprecher des Flughafens am frühen Sonntagmorgen. „Da wird sicherlich noch einiges dazukommen.“ 240 Eurowings-Flüge sind über den Tag in Düsseldorf geplant. Dazu kommen 14 Verbindungen der Airline Sunexpress.

Kabinengewerkschaft streikt bis Mitternacht

Am Flughafen Köln-Bonn wurden bislang 35 Starts und Landungen mit Eurowings-Flugnummern annulliert, davon laut Angaben eines Sprechers einige innerdeutsche Verbindungen. Es sei aber ruhig, weil sich die Passagiere rechtzeitig informiert hätten.

Am Flughafen Münster/Osnabrück hingegen machte sich der Warnstreik am Vormittag nicht bemerkbar: „Bei uns ist alles in Ordnung, alles on time“, teilte ein Sprecher des Flughafens mit.

Die Kabinengewerkschaft Ufo hat den Warnstreik der Flugbegleiter der Lufthansa-Töchter Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress an mehreren deutschen Flughäfen von ursprünglich 5 bis 11 Uhr bis um Mitternacht verlängert. Passagiere sollten sich bei den Airlines informieren, ob ihr Flieger startet.

(mit dpa)

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