Warum 3000 Euro für das Westerfilder Sommerfest in Nette bejubelt werden

Straßenfeste

Ein Antrag für einen Zuschuss zum Westerfilder Sommerfest über 3000 Euro beschäftigte die Lokalpolitiker. Nun gibt es ein Ergebnis, ein klares Statement – und eine gerechte Lösung.

Westerfilde, Nette

, 29.11.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Warum 3000 Euro für das Westerfilder Sommerfest in Nette bejubelt werden

Innerhalb von fünf Jahren hat sich das Westerfilder Sommerfest zu einem Publikumsmagneten entwickelt. © Iris Wolf

Die Anfrage sorgte für Begehrlichkeiten. Als Juliane Hagen und Stefanie Gerszewski vor Wochen in der Mengeder Bezirksvertretung (BV) um 3000 Euro Zuschuss für das Westerfilder Sommerfest baten, entwickelte sich eine intensive Diskussion. Denn bislang erhielten Straßenfeste nur 500 Euro Zuschuss. Am Mittwoch (27.11.) stand das Thema erneut auf der Tagesordnung der BV.

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Die Fraktionen hatten beraten – und eine Lösung. Im Haushaltstopf für die Förderung des Gemeinwesens liegen noch Restmittel. „Die SPD ist dafür, einmalig die 3000 Euro zu bewilligen“, erklärte Fraktionssprecherin Sylvia Dettke. Die anderen Fraktionen äußerten sich gleichlautend.

Mehr Geld auch für das Wodanstraßenfest

Dettke verband die Zusage allerdings mit einer „Anmerkung“ für das Protokoll. Wie schon in der Diskussion im Oktober angeklungen, erwarten die Politiker, dass das Quartiersmanagement mit den Geschäftsleuten und dem Stadtbezirksmarketing eine langfristige Lösung sucht, um das beliebte Straßenfest finanziell abzusichern. Denn als Juliane Hagen und Stefanie Gerszewski ihr Ansinnen vor Wochen vortrugen, machten sie ein strukturelles Defizit in der Finanzierung deutlich.

Detlef Adam (SPD) kündigte zur nächsten BV-Sitzung für das Wodanstraßenfest ebenfalls einen Zuschuss-Antrag über 3000 Euro an. Auch den, erklärten die Bezirksvertreter, wollen sie im Zuge der Gleichbehandlung für 2020 bewilligen.

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