Warum gilt nur auf einer Seite der A45 ein Tempolimit?

mlzAutobahn in Dortmund

Schon lange gilt auf der A45 in Dortmund ein Tempolimit. Aber warum nur auf einer Seite? Und was ist aus der Idee der Grünen geworden, nachts für mehr Ruhe auf der Autobahn zu sorgen?

Hombruch

, 20.12.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Grünen in Hombruch hatten Ende Oktober für Teile der A45 und der B54 eine Verschärfung des Tempolimits gefordert. Die wird nun geprüft.

Für die Streckenabschnitte, die durch den Stadtbezirk Hombruch führen, solle nachts eine Tempobegrenzung eingeführt werden.

Derzeit gilt auf der A45 zwischen dem Kreuz Dortmund-West und der Anschlussstelle Dortmund-Süd in Richtung Oberhausen eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h, in Richtung Hagen gilt hingegen freie Fahrt. Warum eigentlich?

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Diese Regelung gelte schon seit mehreren Jahren, sagt Peter Beiske, Sprecher des Landesbetriebs Straßen NRW, auf Anfrage: „Die Bezirksregierung hat das damals wegen der erhöhten Stau- und Unfallgefahr angeordnet.“ Es habe auf der einen Seite mehr Unfälle gegeben als auf der anderen.

Auf der B54 gilt schon ein Tempolimit

Der Antrag der Grünen sah vor, das Tempolimit zum Schutz der Anwohner zu reduzieren. Nicht nur auf der A45, sondern auch auf der B54, wo mitunter schon eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h gilt.

Die Verwaltung der Stadt Dortmund und Straßen NRW sollen nun prüfen, ob und wie so etwas machbar ist. In der November-Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch hatte das Thema für eine hitzige Debatte gesorgt – und dafür, dass ein nächtliches Tempolimit nun auch für einen Teil der A44 geprüft wird. SPD, Grüne und Linke hatten dafür gestimmt.

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