Warum Tedi einen Teil seiner Lärmschutzwand am Brackeler Hellweg abgebaut hat

mlzFirma Tedi

Tedi baut unübersehbar am Brackeler Hellweg. Dass dabei auch ein Teil der Lärmschutzwand fiel, gefällt nicht allen. Nun liefert das Unternehmen die Begründung.

Brackel

, 14.09.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung Brackel wollte eine Anwohnerin wissen, warum die Firma Tedi einen Teil seiner Lärmschutzwand hin zum Brackeler Hellweg abgebaut habe. Bekanntlich baut Tedi an seinem Firmensitz unter anderem ein neues Parkhaus für die Mitarbeiter.

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Darauf antwortet das Unternehmen nun so: „Im Zuge der Bauarbeiten am Tedi-Zentralstandort in Brackel wurde die Lärmschutzwand abgebaut, da sie im Baufeld eines neuen Objekts steht. Sobald alle Baumaßnahmen fertig gestellt sind, ist der Lärmschutz wieder gegeben und wird voraussichtlich durch das zusätzliche Gebäude besser sein.“

Diese Begründung hatte auch bereits Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka der Anwohnerin in der Sitzung am Donnerstag (12.9.) dargelegt. Er selbst sei froh, so Czierpka weiter, dass Tedi an diesem Standort investiere. Schließlich könne man das als Zeichen werten, dass das Unternehmen noch lange in Brackel bleiben werde. Es biete rund 1500 Arbeitsplätze - viele Mitarbeiter stammen aus dem Stadtbezirk.

Tedi ist laut Internet-Lexikon Wikipedia ein deutscher Nonfood-Händler mit 2100 Filialen in Deutschland, Österreich, Slowenien, Slowakei, Spanien, Kroatien, Italien und Polen. Im Sortiment sind Ge- und Verbrauchsartikel des täglichen Bedarfs zu finden.

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