Hawaiianisch inspierierte Poke-Bowls wie diese gibt es demnächst an der Kleppingstraße bei "Ma'loa" © Ma'loa
Restaurants, Cafés und Kneipen

Was ist neu, was hat zu? Dortmunds Gastro-Überblick zum neuen Jahr

Dortmunds Gastro-Landschaft ist in stetigem Wandel. Ständig schließen Restaurants, Cafés und Kneipen, während andere neu eröffnen. Wir geben einen Überblick über die vergangenen Wochen.

Weit über 1000 Gastronomie-Betriebe gibt es in Dortmund – eine kaum zu überblickende Vielfalt unterschiedlicher Restaurants, Cafés und Kneipen. Entsprechend groß ist auch die Zahl der Schließungen und Neueröffnungen in der Stadt. Zum Start ins neue Jahr fassen wir die neuesten Entwicklungen in der Szene zusammen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Diese Restaurants, Cafés und Kneipen eröffnen neu in Dortmund:

Exotischer Neuzugang für Dortmunds Gastro-Landschaft: Das „Ma‘loa“ huldigt dem „Poke“, dem inoffiziellen Nationalgericht Hawaiis. Angeboten wird die Mischung aus frischem, rohen Fisch, Reis, Frühlingszwiebeln, Sesam und einer Soyasaucen-Marinade auch mit ganz vielen zusätzlichen, nicht traditionellen Zutaten. Es gibt auch vegane Varianten. Start an der Kleppingstraße ist am Donnerstag (7.1.).

Gerichte aus ghanaischen Küche gibt es bald im Kaiserviertel in Dortmund: Das Restaurant Mataa‘s Kitchen eröffnet hier neu. Ab dem 15. Januar gibt es dort westafrikanische Spezialitäten wie frittierte Kochbananen am Spieß oder pikant gewürzte Puten-Sterze mit Gemüse.

Bis Frühling 2019 hieß die Kneipe an der Ecke Kreuz- / Arneckestraße Viertelliebe. © Schaper © Schaper

Die Traditionskneipe im Kreuzviertel trug schon viele Namen: Café Muckefuck, Esquina Central und zuletzt Viertelliebe. Nach langem Leerstand steht der Gastro-Standort vor einer Neuerfindung. Voraussichtlich im Februar soll hier „Babuschkas Kitchen“ seine Türen öffnen, ein Restaurant mit russisch-ukrainischer Küche. Die Betreiberin hat bereits einen ähnlichen Laden ein paar Straßen weiter.

Ebenfalls im Februar will ein ungewöhnliches Gastro-Konzept in der Dortmunder Nordstadt aufmachen. In die alten Räume der Traditionskneipe „Zum Alten Schloss“ im Schüchtermanncarré an der Kreuzung Mallinckrodtstraße/ Bornstraße zieht eine Mischung aus Wein-Bar, Brasserie und Weinladen ein. Hinter dem neuen Betrieb mit dem Namen „Stachelschwein“ steckt ein umtriebiges Schwestern-Paar.

Diese Restaurants, Cafés und Kneipen in Dortmund haben jüngst geschlossen:


Die Dortmunder Metalkneipe Black End am Wall neben dem Bergmann-Kiosk schließt: Als Grund nennt die Betreiberin unter anderem die finanziellen Einbußen durch Corona. Vielleicht gibt es aber noch eine Abschiedsparty.

Der gefühlte Mittelpunkt von Scharnhorst-Ost hat nach 49 Jahren geschlossen. Für die Inhaber des Eiscafés Cordella geht es zurück nach Italien. Ein Nachfolger ist aber schon gefunden.

Diese Themen bewegen die Gastro-Szene in Dortmund:


Restaurants, Bars und Cafés müssen wegen Corona weiter zu bleiben. Drei Dortmunder Gastronomen berichten, was die Lockdown-Verlängerung für sie bedeutet – und wie sie in die Zukunft blicken.



Sie wissen von weiteren Öffnungen oder Schließungen in Dortmunds Gastro-Szene? Dann schreiben Sie uns eine Mail an dortmund@ruhrnachrichten.de!

Über den Autor
Redaktion Dortmund
1984 geboren, schreibe ich mich seit 2009 durch die verschiedenen Redaktionen von Lensing Media. Seit 2013 bin ich in der Lokalredaktion Dortmund, was meiner Vorliebe zu Schwarzgelb entgegenkommt. Daneben pflege ich meine Schwächen für Stadtgeschichte (einmal Historiker, immer Historiker), schöne Texte und Tresengespräche.
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Thomas Thiel

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