Erst Hansa-, dann Friedens-, dann wieder Hansaplatz. Bei der Klima-Demo am Freitag kam es zu Verwirrung. © Julien März
Meinung

Was soll das Hin und Her bei der Klima-Demo? Bitte besser kommunizieren

3400 Menschen demonstrierten am Freitag in der Dortmunder City für eine bessere Klimapolitik. Für unnötige Verwirrung sorgte dabei allerdings das Hin und Her über den Veranstaltungsort.

Die „Fridays for Future“-Bewegung lebt auch in Dortmund noch. Das hat die Demonstration am Freitag eindrucksvoll gezeigt. Es kamen deutlich mehr als die erwarteten 2600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Doch das führte auch zur Verwirrung. Der Hansaplatz sei für die Menge von rund 3500 Menschen zu klein, hieß es. Dabei fanden hier – etwa beim Evangelischen Kirchentag 2019 – schon Veranstaltungen mit mehr als 10.000 Teilnehmern statt. Und selbst unter Corona-Bedingungen gab es im Juni 2020 eine Demo mit rund 5000 Teilnehmern auf dem Hansaplatz.

Rathaus-Baustelle und Gastronomie verkleinern Friedensplatz

Die Kritik daran dürfte nun wohl zu der Überlegung geführt haben, die aktuelle Demo zu verlegen. Wobei: Der Friedensplatz ist nicht unbedingt größer, wird zudem durch die Rathaus-Baustelle und Außengastronomie deutlich eingeengt.

Man habe nur einen Teil der Teilnehmer und die Kundgebung dorthin verlegen wollen, teilte die Polizei später mit. Das war anfangs allerdings anders mitgeteilt worden: Per Twitter forderte die Polizei dazu auf, statt zum Hansaplatz zum Friedensplatz zu gehen, „wo die große Abschlussdemo stattfindet“. Letztlich eine Fehlinformation, die für viel Verwirrung sorgte.

Diese Verwirrung ist weniger den Demo-Organisatoren anzulasten, die keine Veranstaltungs-Profis sind, sondern der Einsatzleitung der Polizei. Das nächste Mal bitte besser kommunizieren!

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich

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