Wasserleiche am Haus Rodenberg: Polizei geht von Unfall aus

Toter Dortmunder

Beim Spaziergang am Haus Rodenberg haben zwei Frauen am Freitagvormittag eine männliche Leiche entdeckt. Der Körper trieb im Wassergraben. Bei dem Toten handelt es sich um einen 46-jährigen Dortmunder. Jetzt liegt das Ergebnis der Obduktion vor - offenbar war Alkohol im Spiel.

APLERBECK

, 13.02.2015, 12:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Erstmeldung 12.32 Uhr:

Der Alarm "Person unter Eis" ging gegen 10.30 Uhr beim Notruf ein. Zwei Spaziergängerinnen hatten den leblosen Körper im kleinen Park im Zentrum von Aplerbeck entdeckt, so Feuerwehrsprecher André Lüddecke. Die Feuerwehr rückte mit zehn Einsatzkräften an und barg die Leiche aus dem Uferbereich des Wassergrabens. Danach übernahm die Polizei die Einsatzstelle. 

Noch gibt es keine Informationen zu den Umständen des Todes und zum Toten selbst. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Aktualisierung 12.54 Uhr:

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelt es sich bei dem Toten um einen Mann mittleren Alters. Er wurde mit dem Gesicht nach unten im Wassergraben gefunden. Bei der Leiche wurde auch ein heller Rucksack gefunden.

Aktualisierung Freitag, 17.19 Uhr:

Nach den ersten Ermittlungen schließt die Polizei ein Fremdverschulden aus. "Wir gehen bisher von einem Unglücksfall aus", so Polizeisprecher Kim Freigang auf Nachfrage unserer Redaktion. Auch die Identität des Toten steht nun fest: Es handelt sich um einen 46 Jahre alten Dortmunder. 

Wie lange er schon im Wasser lag und woran er gestorben ist, ist noch unklar. Die Obduktion steht noch aus. Von ihr erhoffen sich die Ermittler weitere Erkenntnisse.

Aktualisierung Montag, 11.56 Uhr:

Die Obduktion der Leiche ist erst für Mittwoch terminiert, so lange wird es keine neuen Erkenntnisse zur Todesursache geben.

Aktualisierung Mittwoch, 12.03 Uhr:

Jetzt liegt das Ergebnis der Obduktion vor. Der 46-jährige Dortmunder ist ertrunken. Laut Polizeipressesprecherin Cornelia Weigandt ist kein Fremdverschulden erkennbar – die Polizei geht also von einem Unfall aus. Damit ist der Fall für die Strafverfolgungsbehörde erledigt.

Wie genau zu dem tragischen Unglück kommen konnte, bleibt unklar. "Es ist nicht auszuschließen, dass Alkohol eine Rolle gespielt hat", sagte Weigandt. Wann das Opfer gestorben ist und wie lange es im Wasser lag - auch diese Fragen wird die Polizei nicht beantworten, weil keine Straftat vorliegt.

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