Zeitweise musste sich Familie Barrenbrügge von Hund "Snoopy" verabschieden. Er blieb in Peru zurück, als die Familie nach Deutschland zurückflog. © Privat
Mein Corona-Jahr

Wegen Corona: Familie musste Hund im Ausland zurücklassen

Familie Barrenbrügge aus Dortmund reiste durch Amerika, als im März die Pandemie ausbrach. Es war ihr „einschneidendstes Ereignis“ des Jahres.

Von Ost-Kanada bis zur Spitze Südamerikas wollte Familie Barrenbrügge aus Dortmund im Frühjahr reisen. Bis Peru hatten sie es geschafft, als die Pandemie ausbrach und sie nach Deutschland zurückgeholt wurden. Ihr Hund „Snoopy“ und ihr Camping-Truck blieben in Lima. Familienvater Christian Barrenbrügge erinnert sich zurück.

Was war das schlimmste Erlebnis in diesem Jahr?

Das einschneidenste Ereignis für unser Familie war der Abbruch unserer seit etlichen Jahren geplanten großen Weltreise. Unseren Hund Snoopy und unseren Truck mussten wir in Peru zurücklassen. (Snoopy und das Auto sind inzwischen wieder bei der Familie, Anmerkung d. Red.) Dank der deutschen Regierung wurden wir aber zum Glück am 6. April aus Lima nach Deutschland ausgeflogen – konnten wegen der Corona-Pandemie unsere Sabbatjahr-Tour aber nicht über Patagonien beenden. So ein Sabbatjahr macht man nur einmal im Leben.

Was war das schönste Erlebnis in diesem Jahr?

Mitte Februar trafen wir in Kolumbien unseren jüngsten Sohn, um eine kleine Weile gemeinsam in Südamerika zu reisen. Spontan ergab sich preiswert die Gelegenheit, auf die Galapagos-Inseln zu fliegen. Wir machten spontan Urlaub zu dritt. In einer festen Unterkunft erlebten wir die unfassbare Natur über und unter Wasser.

Was machen Sie als Erstes, wenn Corona vorbei ist?

Natürlich wieder in die weite Welt reisen – entweder mit unserem Reisemobil durch Europa oder per Flugzeug an schöne abgelegene Orte auf anderen Kontinenten dieses zauberhaften Planeten.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
2000 in Heinsberg geboren, seit 2020 als freier Mitarbeiter bei den Ruhr Nachrichten. Ich studiere Journalistik und Politikwissenschaft in Dortmund. Mit 16 Jahren habe ich meine ersten Erfahrungen im Lokaljournalismus gemacht - und dort fühle ich mich zuhause.
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Nick Kaspers

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