Was passiert nun mit Dortmunds Riesen-Weihnachtsbaum?

mlzWeihnachtsmarkt abgesagt

Am Donnerstag (29. Oktober) wurde der Dortmunder Weihnachtsmarkt wegen der hohen Infektionszahlen abgesagt. Nun stellt sich die Frage, ob es trotzdem einen Weihnachtsbaum geben wird.

Dortmund

, 30.10.2020, 08:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Er ist die Hauptattraktion des Dortmunder Weihnachtsmarktes: der Weihnachtsbaum auf dem Hansaplatz. Im vergangenen Jahr war das Prachtexemplar 45 Meter hoch, 40 Tonnen schwer und mit 48.000 Lämpchen geschmückt.

Damit ist er laut Eigenwerbung der größte Weihnachtsbaum der Welt. Gerade bei Touristen ist der Riesenbaum, der aus über 1500 Sauerland-Fichten besteht, ein beliebtes Fotomotiv.

Am Donnerstag (29. Oktober) wurde jedoch der Dortmunder Weihnachtsmarkt abgesagt. Damit entsteht die Frage, ob es ohne Weihnachtsstadt einen Baum geben wird.

Jetzt lesen

„Ich denke, es spricht nichts dagegen, dass der Weihnachtsbaum aufgebaut wird. Meines Wissens gehen von einem Baum keine Infektionen aus“, sagt Patrick Arens, Schausteller und Hauptorganisator der Weihnachtstadt, wie der Weihnachtsmarkt offiziell heißt.

Und was meint die Stadt? „Der Baum wird weiter aufgebaut. Die Finanzierung des Baumes ist durch den Rat bewilligt und wird dementsprechend durch die Stadt Dortmund getragen“, teilte Stadtsprecher Maximilian Löchter auf Anfrage mit.

Die Kosten der Riesentanne belaufen sich auf etwa 300.000 Euro und werden in diesem Jahr erstmals alleine von der Stadt getragen. Grund dafür ist die Corona-Pandemie. In früheren Jahren hat die Stadt immer nur einen Teil der Kosten übernommen, der größte Beitrag kam von den Weihnachtsmarktveranstaltern selbst.

Am Freitagnachmittag (30. Oktober) verkündete die Stadt Dortmund eine Prüfung, ob der Baum nun doch abgebaut werden soll. Nähere Informationen gibt es in diesem Artikel:

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt