Ein weiterer Club öffnet nach langer Corona-Pause wieder (Symbolbild). © Lukas Wittland
Ausgehen in Dortmund

Weitere Party-Institution öffnet wieder – aber nicht vollständig

Eine weitere Party-Institution gesellt sich zu den Dortmunder Clubs, die bereits wieder eröffnet haben. Allerdings noch nicht vollständig und mit einer weiteren Besonderheit.

Nach ziemlich genau 18 Monaten meldet sich das „Stade Live“ zurück aus der Corona-Pause. Sein Re-Opening feiert der Club im Hansa Carré am Freitag (15.10.) und Samstag (16.10.) jeweils ab 21 Uhr. An den gleichen Tagen geht es an den nachfolgenden Wochenenden jeweils um 21 Uhr weiter, eine Einschränkung gibt es aber noch.

Denn das Stade ist auch bei Fußball-Fans beliebt, da dort vor der Pandemie die Spiele des BVB auf einer großen Leinwand übertragen wurden. Zunächst wird das aber nicht möglich sein.

Planungen weiterhin schwierig

Man wolle sich erst einmal einfinden und die Kapazitäten vernünftig steuern, sagt Holger Schmidt vom Unternehmen „Lifestyle & Friends“, das neben dem Stade auch das Restaurant Maximilian und das Nightrooms in Dortmund betreibt. Danach würde man weitersehen.

Schließlich sei es auch weiterhin, nicht leicht zu planen, weil man noch nicht wisse, ob etwa der Weihnachtsmarkt auch, wie angedacht, stattfinden kann.

Das Stade öffnet nach langer Corona-Pause wieder.
Das Stade öffnet nach langer Corona-Pause wieder. © Schaper © Schaper

„Wir sind aber froh, das Stade als Kult-Location wieder zurück an den Start zu bringen“, sagt Schmidt. Über die sozialen Netzwerke habe man weiter mit den Stammkunden Kontakt gehalten. „Die Leute haben andauernd gefragt, wann es weitergeht.“

Angebot auch für älteres Zielpublikum

Während das Nightrooms eher ein jüngeres Publikum anspreche, biete man mit dem Stade nun auch wieder ein Angebot für ein eher älteres Zielpublikum. Für die Wiedereröffnung gilt die 3G-Regel. Zutritt bekommen also nur Besucher, die vorweisen können, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Bei Getesteten darf der Antigen-Test nicht länger als sechs Stunden zurückliegen.

„Das ist eine Lösung, bei der wir ein gutes Gefühl haben“, sagt Schmidt. „Ich finde es fair, eine Lösung für alle zu haben.“

Stade startet mit eigener Teststation

Vor dem Eingang des Stade, in der Rotunde des Hansa Carreé wird es eine Station geben, an der sich Besucher, kurz bevor sie das Stade betreten, testen lassen können. „Damit fühle ich mich wohler, als wenn Gäste nach dem Test vorher noch in drei Kneipen waren“, sagt Schmidt. Man habe sich deshalb mit dem Anbieter Co Care in Verbindung gesetzt, der die Teststelle betreiben wird.

Ein Antigen-Schnelltest wird dort 10 Euro kosten. „Zur Sicherheit unserer Gäste lassen wir nur Tests dieser Station zu“, erklärt Holger Schmidt.

Nach der Eröffnung hat das Stade künftig freitags, samstags und vor Feiertagen jeweils wieder ab 21 Uhr geöffnet. An diesen Abenden legt auch ein DJ auf.

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Als gebürtiger Dortmunder bin ich großer Fan der ehrlich-direkten Ruhrpott-Mentalität. Nach meinem journalistischen Start in der Dortmunder Stadtredaktion, schreibe ich mich gerade als Volontär durch die Redaktionen in der Region.
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Lukas Wittland

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