"Westend Indoor Festival" kassiert Abzüge in der "B-Note"

Bilanz des Veranstalters

Dortmund kann Jazz, Dortmund kann Klassik. Aber kann Dortmund auch Rock? Das „Westend Indoor-Festival“ im FZW stellte Veranstalter Michael Lohrmann musikalisch zufrieden, kassiert aber Abzüge „in der B-Note“. Er zieht eine Bilanz, in der auch viel Kritik steckt.

DORTMUND

31.10.2011, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Mogwai" traten am Sonntag als letzter Headliner beim "Visions Westend Indoor Festival" im FZW auf. Der WDR wird ein Spezial zum Festival senden.

"Mogwai" traten am Sonntag als letzter Headliner beim "Visions Westend Indoor Festival" im FZW auf. Der WDR wird ein Spezial zum Festival senden.

Eine Ernüchterung für Michael Lohrmann. „In Köln wäre jeder Abend ausverkauft gewesen“, glaubt der Herausgeber des Musikmagazins „Visions“. In Dortmund war es kein einziger, knapp 1000 Besucher kamen im Schnitt.

„Diese Stadt hat ein massives Strukturproblem“, meint Lohrmann. „Hier wird seit 25 Jahren Jugendkultur systematisch ausgetrocknet, dafür fließt viel Geld in Hochkultur. Private Veranstalter wie ich und viele andere zahlen dafür die Zeche.“ Dennoch gibt‘s 2012 einen weiteren Versuch: vom 27. bis 30. September.

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