Wie messen ? wie senken?

Informative Vorträge zum Thema Bluthochdruck

17.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Bluthochdruck ist in Deutschland Volkskrankheit Nummer eins. Mehr als 20 Millionen Menschen sind betroffen, die Folgeerkrankungen schwerwiegend. Hypertonie kann auf Dauer Herz, Hirn, Gefäße und Nieren schädigen und u.a. zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Was Hochdruck ist, wie lässt er sich messen, kontrollieren und senken lässt, beantworteten gestern Experten im Rahmen eines umfangreichen Vortragsprogramms des Johannes-Hospitals anlässlich des Welthypertonietages im Katholischen Zentrum. Dabei räumten sie auch mit einer alten aber nicht zutreffenden Faustregel auf. ?Alter plus 100 ist nicht richtig?, betonte Dr. Hans-Joachim Schneider. Richtig ist lediglich, dass das Risiko für Bluthochdruck mit zunehmenden Alter steigt. Ansonsten gilt: ?Grundsätzlich unter 140/90 mmHg bleiben?, so Mediziner Schneider. Optimal wären Werte unter 120/80 mmHg. In den für Laien gut verständlichen Kurzreferaten erklärten die Mediziner, was bei der Selbstmessung des Blutdrucks zu beachten ist, wie Bluthochdruck medizinisch therapiert wird und natürlich was Patienten selbst tun können, um ihren Blutdruck zu senken. Abspecken steht da ganz vorne. Je höher das Körpergewicht, desto höher ist der Blutdruck. Den Kochsalzkonsum und Alkoholgenuss einschränken, das Rauchen meiden und sich mehr bewegen, sind weitere Schritte. Ten

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