Wiedersehen im Rampenlicht

11.09.2007, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Hörde 10 Jahre und über 300 Konzerte später und einige Alben danach sind sie wieder da- an ihrer alten Schule, dem Goethe-Gymnasium. Zwei der Mitglieder der erfolgreichen Rockband Speedway 69 haben damals noch als "Woodlaus", das zweite Konzert an der eigenen Schule gespielt. Seitdem gab es am Goethe keine Live-Konzerte mehr.

Grund für den Auftritt war am Samstag das Schulfest mit dem Festival "Rocky Strike". Mit dabei waren noch Saitensprung, Misanthropia, Bauda & B-Dabbel und Different Inside - vier junge Bands der Dortmunder Musikszene.

Der Eintritt war mit 2 Euro schülerfreundlich und so störte die ca. 250 jungen Besucher nur noch das Rauchverbot in der Aula.

Mit Frontfrau und Keyboarderin präsentierte sich Saitensprung in einer Mischung aus Alternative und Pop-Rock. Es folgte mit kurzen, griffigen Melodien das Punk-Rock Trio Misanthropia. Deutscher Punk, der zum Pogen aufforderte und musikalisch ein wenig konfus wirkte. Nach den selbst ernannten "Rettern des Deutschen Fun-Hip-Hops" - sprich Bauda & B-Dabbel - gab es einen nahtlosen Übergang zu Different Inside. Der eindrucksvolle Garage-Punk-Rock brachte die Fans in Rage und bereitete den Weg zum Headliner Speedway 69 vor. Als dort der erste Ton aus den Boxen kam gab es nur noch eine Weisung: Rock?n?Roll! Die vier Musiker Caddi (Gitarre/Gesang), Philipp (Gitarre), Olaf (Schlagzeug), New York NY (Bass) bewiesen in Symbiose mit ihren Instrumenten, dass sie zu Recht mit Größen wie mit Philipp Boa, New Model Army oder Pete Doherty auf der Bühne standen. Power-Indierock, harte Riffs und kreative Sturheit im Arrangement machen den Charme von Speedway 69 aus.

Insgesamt ein gelungenes Konzertkonzept des Goethe Gymnasiums, was nicht wieder zehn Jahre auf sich warten lassen muss. Didi

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