"Wir sind noch jung"

Groppenbruch "Wir sind noch jung und können noch viel erleben!", macht sich Angelika von Engelmann, Vorsitzende der Schützengesellschaft Groppenbruch-Schwieringhausen, um die Zukunft "ihres" Vereins keine Sorgen.

20.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Wir sind noch jung"

<p>Schirmherr Karl-Heinz Hubbert (r.), hier unter anderem mit der Vorsitzenden des Vereins Angelika von Engelmann (2.v.l.) fühlt sich dem Schützenwesen eng verbunden. Hagen</p>

Der feierte im Haus Hubbert in Brüninghausen sein 150-jähriges Bestehen. Der gleiche Zukunfts-Optimismus klang auch im Grußwort des Schirmherrn Karl-Heinz Hubbert an. Er betonte seine Verbundenheit mit den Schützen und "verriet", dass einer seiner Freunde sogar seine Ehefrau bei einem Schützenfest kennen gelernt hat.

"Beeindruckend"

Die anschließende Gratulationscour eröffnete Petra College (Oer-Erkenschwick). Die Vizepräsidentin des Westfälischen Schützenbundes bezeichnete das 150-Jährige als "eine beeindruckende Geschichte". Sie forderte die Schützengesellschaft auf, ihren Elan nicht zu verlieren, "aktiv und attraktiv zu bleiben, um am Ufer der Emscher immer wieder neue engagierte Mitglieder für das Schützenwesen zu begeistern." Die Glückwünsche des Schützenkreises Castrop-Rauxel/Dortmund-West, der durch ein Dutzend Vereine und durch sein Kreiskönigspaar Wolfgang und Marlies Fröhling vertreten war, überbrachte die Kreisvorsitzende Gisela Eckey. Sie forderte den Jubelverein auf, weiterhin optimistisch in die Zukunft zu blicken. Vor allem verband sie ihre Gratulation mit einem Extra-Dankeschön an den langjährigen (allerdings nicht anwesenden) Ex-Vorsitzenden Wilhelm Twelkemeyer: "Ich hatte das Glück, zehn Jahre mit ihm zusammen arbeiten zu dürfen. Er hat mich nie im Stich gelassen."

Umrahmt wurde der offizielle Teil der Jubelfeier von den Mengeder Jagdhornbläsern. Für die Unterhaltung danach sorgten die Mengeder Band "Nachtschwärmer" und Bauchtänzerin Arabella. Wie gut es den Gästen bei der Schützengesellschaft gefallen hat, zeigte sich daran, dass die letzten Besucher erst gegen 6 Uhr den Heimweg antraten.

Deshalb war dann einige Stunden später, als sich die Schützengilde im Planwagen per Trecker zur Kranzniederlegung am Ehrenmal an der Königsheide traf, auch nur der "harte Kern" zur Stelle. Zu dieser Feier konnte die Vorsitzende Angelika von Engelmann auch Fahnenabordnungen des Mengeder Bergmanns-Unterstützungs-Vereins und der Marinekameradschaft begrüßen. In seiner Gedenkansprache dankte Pfarrer Hubert Werning den "unzähligen Menschen, die der Schützengesellschaft in den 150 Jahren ihres Bestehens in unterschiedlicher Art und Weise die Treue gehalten haben." K. Bohnmann

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