Auch für das Freibad Volkspark gelten unterschiedliche Preise. © Sportwelt Dortmund
Freibäder in Dortmund

„Wir wollen uns nicht bereichern“: Darum gibt es 2021 höhere Freibadpreise

Um in Dortmund ein Freibad zu besuchen, muss man Tickets vorab online kaufen. Doch bei der Bezahlung fallen plötzlich zusätzliche Gebühren an. Die höheren Preise gelten aber nicht immer.

Die Inzidenzwerte in Dortmund sinken, die Temperaturen steigen und auch die Sonne lässt sich wieder regelmäßig blicken. Ein Tag im Freibad ist damit perfekt.

Strenge Corona-Regeln bleiben, aber wer die Kontaktdaten hinterlegt und sich an die Maskenregelung in überdachten Bereichen hält, dem steht für eine Abkühlung im Becken nichts mehr im Wege. Außer der Eintrittspreis.

Schon im vergangenen Jahr mussten Eintrittskarten für viele Freibäder in Dortmund vorab online gekauft werden. So konnten die Bäder zum einen die Personenanzahl in den Bädern genau kontrollieren. Zum anderen hatten die Kunden die Möglichkeit einer kontaktlosen Bezahlung. Das bleibt auch in diesem Jahr so.

Tickets nur im Onlineshop

Der Onlineshop für die Schwimmbäder der Sportwelt läuft über das Iserlohner Unternehmen Ticketing Solutions. In der Übersicht des Ticketshops kann man zunächst die Auslastung der einzelnen Sportwelt-Schwimmbäder für die kommenden Tage sehen und dann ein Bad und das Datum auswählen.

Wer den Kauf mit Paypal abwickeln möchte, wird schnell stutzig: eine Extra-Gebühr fällt an. Für den Freibad-Besuch in Dortmund betrifft das die Freibäder Hardenberg, Froschloch, Volkspark und Wellinghofen. 2020 fiel diese Gebühr weg. Hängt die Gebühr mit steigenden Preisen aufgrund von Corona-Einbußen zusammen?

„Wir sind hier nicht die Bösen“

„Im letzten Jahr hatte uns die Stadt Dortmund eine zusätzliche Finanzierung für coronabedingte Kosten zugesagt. Die fällt in diesem Jahr weg“, erklärt Jörg Husemann, Geschäftsführer der Sportwelt. Von der Finanzspritze konnte die Sportwelt im letzten Sommer die Gebühr von Paypal übernehmen. Das ist in diesem Jahr nicht mehr möglich.

„Dass das nicht schön ist, ist uns bewusst. Aber wir sind hier nicht die Bösen. Wenn Paypal nicht so teuer wäre, könnten wir die Gebühr problemlos übernehmen“, so Husemann. Pro Ticket nimmt Paypal eine Gebühr, abhängig vom Gesamtbetrag. Bei einer Kinderkarte für 2,50 Euro sind das schon knapp 50 Cent, „das ist nicht tragbar.“

Da Paypal für viele eine bequeme Bezahlmethode ist, wollte die Sportwelt nicht gänzlich auf diese Bezahlungsmöglichkeit verzichten. Es gibt allerdings auch günstigere Optionen. Im Onlineshop kann man auch sowohl per Kreditkarte, als auch per Sofortüberweisung bezahlen. Dafür fallen deutlich geringere Kosten an als bei Paypal.

Bezahlung über ein Guthaben ist die günstigste Variante

Die günstigste Variante ist die Bezahlung per Rechnung. Für diese Möglichkeit kann man allerdings nicht als Gast bestellen, sondern muss sich im Onlineshop von Ticketing Solutions registrieren. Dort kann man im Benutzerkonto ein Guthaben erhalten. Die Abrechnung für das Guthaben erfolgt per Rechnung.

Um das Guthaben zu bekommen, muss die Rechnung ab Montag (21.6.) vorab überwiesen werden. Der Vorteil dieser Bezahlmethode ist, dass für die Käufer und die Sportwelt alle zusätzliche Gebühren wegfallen – die Schwimmpreise bleiben also die Alten.

„Wir bitten alle Kunden, die Möglichkeit des Guthabens zu nutzen. Besonders bei kleineren Beträgen gilt: Jeder Cent zählt“, erklärt Husemann. Für diese kostensparende Ticketbuchung gibt es eine Anleitung auf der Internetseite der Sportwelt, welche den gesamten Registrierungs- und Bezahlablauf erklärt.

Für die Freibäder der Sportwelt in Dortmund müssen alle Tickets vorab online erworben werden. Eine Barzahlung vor Ort ist nicht möglich. Ein aktueller Nachweis über Impfung, Schnelltest oder Genesung ist nicht mehr nötig.

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