Bildergalerie

Wir zeigen sie: die Verkehrssünden auf dem Fahrrad

Seit dem 1. Februar gilt der neue Bußgeld-Katalog für Fahrräder. Ab sofort kann der Radfahrer Punkte in Flensburg sammeln. Oder aber erstmalig ein dreistelliges Bußgeld aus seiner Brieftasche fingern.
27.03.2009
/
Auch für Radfahrer gilt: Zeigt die Ampel rot, muss gewartet werden. Die Polizei beobachtet zunehmend, dass sich Freizeitradler nicht an diese einfachsten Regeln halten.© Foto: Dieter Menne
Auf Dortmunds Rad-Tour Nord haben wir unsere Verkehrssünden begangen. Los geht's.© Foto: Dieter Menne
Am Robert-Koch-Platz erstmal voll über Rot. Wer erwischt wird, zahlt zwischen 45 (Rotlicht kürzer als eine Sekunde) und 180 Euro (mit Unfall).© Foto: Dieter Menne
Wir passieren die Märkische Straße und machen gleich drei Dinge falsch: Fahren auf dem Fußgängerweg, entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung und mit Behinderung eines Fußgängers. Die Kasse der Ordnungshüter würde klingeln: 25 Euro. Fährt man dann noch den Fußgänger an, kostet's 5 Euro mehr.© Foto: Dieter Menne
Die Morgartenstraße in der Nähe der Rennbahn: Eine Straße, nur eine Richtung. Der Radfahrer, der die Tatsache konsequent ignoriert, darf zahlen: Zwischen 15 und 30 Euro (wieder bei Unfall). Wir wollen keinen Unfall nachstellen und entscheiden uns für die billigste Variante; einbiegen und 15 Euro berappen. Stichwort abbiegen. Nicht rechtzeitig und deutlich angekündigt macht das sofort weitere 10 Euro aus.
Auf der Morgartenstraße dürfen Radfahrer allerdings schon bald in beide Richtungen fahren. "Eine der wenigen Straßen, wo das noch nicht gilt. Wir regeln das", so Udo Dammer. Den Bezirksbürgermeister (Innen-Ost) haben wir zufällig getroffen - zu Fuß.© Foto: Dieter Menne
Tatort Alte Straße: Wir beschleunigen "mal locker" auf 70 Sachen und lassen uns blitzen. Abzüglich der Toleranz liegen wir bei 16-20 km/h zu viel innerhalb geschlossener Ortschaften. Wir hinterlegen 17,50 Euro (der Autofahrer zahlt das Doppelte) und rasen... pardon, radeln weiter.© Foto: Dieter Menne
Auf dem Weg zum Borsigplatz könnte es noch mal teuer werden. Zum Glück haben wir an unserem Fahrrad keine lange List an Mängeln: Hätten wir keine Klingel, keine Bremsen, kein Licht - jeweils 10 Euro wären fällig, insgesamt also 30 Euro.© Foto: Dieter Menne