Wirbel um Gefahrgut-Transport aus Frankreich

Raststätte Lichtendorf-Süd

Ein Gefahrguttransporter aus Frankreich sorgte am Mittwoch an der Raststätte Lichtendorf-Süd für Aufregung. Am Ende ging aber alles glimpflich ab. Die Feuerwehr schloss unter Atemschutz einen leeren Transportbehälter, in dem offensichtlich Reste eine giftigen und brennbaren Substanz waren.

DORTMUND

10.08.2011, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die ließ gegen 15 Uhr zunächst den Parkplatz der Raststätte rund um den Auflieger absperren. „Danach haben wir uns Hilfe bei Bayer-Schering geholt“, so Einsatzleiter Dietmar Spaenhoff. Ein Chemiker dort wusste den Stoff einzuordnen und gab weitgehend Entwarnung. „Das Fahrzeug verfügte über die richtigen Transportbehältnisse und war auch ordnungsgemäß beladen“, so Spaenhoff. Lediglich ein leerer Tank hinten, der nicht richtig geschlossen war, sorgte für den Geruch.

Vermutlich war das Gebinde nicht gründlich genug geleert worden. Die Feuerwehr schraubte den Deckel auf den Container. Der Fahrer konnte mit seiner Gefahrgut-Fracht ins hessische Bad Arolsen weiterfahren. Geholfen hat der Feuerwehr übrigens das Transport Unfall Informations und Hilfesystem (TUIS). Eine Einrichtung, in der 30 Unternehmen zusammengeschlossen sind, die der Feuerwehr bei Gefahrgutunfällen helfen.

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