Wirtschaftsförderung: Bund soll Flughafen Dortmund unterstützen

Coronavirus

Die Corona-Krise bremst auch den Betrieb am Flughafen Dortmund aus. Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, fordert vom Bund eine finanzielle Unterstützung.

Dortmund

02.04.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Corona-Krise hat weitreichende Konsequenzen für den Regelbetrieb des Flughafens Dortmund.

Die Corona-Krise hat weitreichende Konsequenzen für den Regelbetrieb des Flughafens Dortmund. © Oliver Schaper

Der Flugverkehr am Flughafen Dortmund ist aufgrund der Corona-Krise momentan zum Erliegen gekommen. Für die 440 Mitarbeiter und jene 1500 Beschäftigten, die im Umfeld des Airports tätig sind, bedeutet das, dass Überstunden abgebaut werden müssen und Kurzarbeit droht.

Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, ist der Meinung, dass der Bund am Zuge sei, den Flughafen nun mit finanziellen Zuwendungen zu unterstützen.

„Diese Menschen brauchen schnell eine Perspektive, und um die geht es mir. Beim Flughafen Berlin hatten Bund und die beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg jüngst 300 Millionen Euro nachgeschossen. Diese Unterstützung brauchen wir in Dortmund jetzt auch", so Thomas Westphal.

Beteiligung über Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Der schnellste Weg sei eine Beteiligung des Bundes über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Dieser ist Teil des in der Vorwoche verabschiedeten Rettungsschirms der Bundesregierung.

Zielgruppe sind Unternehmen, die in den letzten beiden bereits bilanziell abgeschlossenen Geschäftsjahren vor dem 1. Januar 2020 mindestens mehr als 50 Millionen Euro Umsatzerlöse erzielten sowie mehr als 249 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt beschäftigten.

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