Wo bin ich - wo gehör' ich hin?

19.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Kleine Meldung - große Wirkung. Die Ankündigung, dass in Wambel eine weitere Senioren-Begegnungsstätte an der Geßlerstraße gebaut werden soll, hat den ortskundigen CDU-Fraktionssprecher Christian Barrenbrügge auf den Plan gerufen. Er meint, es sei an der Zeit, sich mit den Stadtbezirks- und Ortsgrenzen auseinanderzusetzen, die sicherlich nicht immer glücklich gezogen wurden. Die Geßlerstraße gehöre schon zur «City», klärt er auf. Uns tröstet, dass wir uns offensichtlich mit diesem «Fauxpas» in guter Gesellschaft befinden. Denn diese Meldung stammte aus dem Rathaus, genauer gesagt aus dem Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit, wo man offensichtlich die Grenzen zu den Vororten nicht genau kennt. Erschwerend kommt hinzu, dass viele «Grenzbürger» auch nicht wissen, wo sie wohnen (oder es nicht wissen wollen). Denn viele Anwohner der Malersiedlung behaupten z.B. stolz, sie seien W a m b e l e r. Auch ihnen sei leider gesagt - nee, Sie sind I n n e n s t äd t e r. Dafür können die Bürger südlich der Rennbahn aufatmen. Sollten sie bisher geglaubt haben, sie gehören zur I n n e n s t a d t, nein, Sie sind W a m b e l e r. Alles klar? Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen beruflich aus Brackel und privat aus Brechten (glaube ich!) Petra Frommeyer

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