Wo Sarkozy zum Tanz bittet

Club I-Room eröffnet

Lange war gewerkelt worden, am Freitag Abend dann die Eröffnung. Der I-Room, ein neuer Club im ehemaligen West-LB-Gebäude an der Kampstraße, hat seine Türen geöffnet. Die Musik dazu lieferte unter anderem ein bekannter Franzose. Unserem Gastro-Kritiker hat es offenkundig gut gefallen.

DORTMUND

von Von Dietmar Stahlschmidt

, 30.11.2013, 15:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Eingang des "I-Room" in der Kampstraße. Annähernd drei Millionen Euro sollen hier investiert worden sein.

Der Eingang des "I-Room" in der Kampstraße. Annähernd drei Millionen Euro sollen hier investiert worden sein.

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I-Room

Eröffnung des Clubs I-Room im ehemaligen West-LB-Gebäude
30.11.2013
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So sieht sie also aus, die Tür, die in Dortmunds neuesten Club führt.© Dietmar Stahlschmidt
Und so sah die gleiche Tür am Freitagabend (29.11.13) aus. Das I-Room feierte Eröffnung.© Dietmar Stahlschmidt
Wo wir gerade bei Tür waren: Dort gilt "Smart casual is the key". So was denken wir uns natürlich nicht selber aus. Das sagten die Macher des I-Rooms selber.© Dietmar Stahlschmidt
Ihr Zielpublikum definierten sie auch: Angesprochen werden sollen "die Mid-Twenties bis hin zu den Best-Agern". Das sieht dann so aus.© Dietmar Stahlschmidt
Dieser Mann sieht auch aus. Mit den Kopfhörern recht modern und ein wenig wie ein DJ. Kennt man den?© Dietmar Stahlschmidt
Den kann man kennen. Oder kennenlernen. Das ist DJ Mosey, im Pass steht Pierre Sarkozy.© Dietmar Stahlschmidt
Werfen wir noch einen Blick ins Innere des Clubs. Die Fenster haben Jalousien und die Lampen viele Glühbirnen.© Dietmar Stahlschmidt
Es sieht, nun ja, anders aus. Also nicht mehr irisch.© Dietmar Stahlschmidt
Und es gibt große Fotos an den Wänden. Verantwortlich für die Gestaltung ist die Innenarchitektin Beya Özer. Laut den Clubmachern eine der international renommiertesten ihres Fachs.© Dietmar Stahlschmidt
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Roter Teppich, Absperrkordel, Lichtspiele, eine lange Warteschlange und beim Gang hinein, die Treppe herauf Verwunderung, Begeisterung, Staunen – was in den letzten Monaten aus dem ehemaligen Limericks im West-LB-Gebäude entstanden ist, ist eine Perle des Nachtlebens. Am Freitag eröffnete der I-Room seine Pforten: tagsüber unten Espresso-Bar und oben bunte Sushi-Bar, während am Wochenende dann auf Clubbetrieb umgeschwenkt wird.

Das Konzept ist nicht neu, die Idee für Dortmund schon und der Standort des früheren Irishpub in bester Citylage optimal. Das Opening kann man als Erfolg betrachten. Interessant war hierbei auch das Premierenpublikum: Industriepartner, Gastronomen und Nightlife-Köpfe der Region – alle angetrieben von der Neugier, was mit fast drei Millionen Invest hier geschaffen worden ist. Der Club ist preislich wie vom Ambiente, Stil, Einrichtung und letztendlich auch der musikalischen Ausrichtung zwischen Vocal House, 70er/80er, Charts, Elektro oder Mainstream eher dem gehobenen Feier-Publikum ab 30 zuzuordnen. Wobei der Dresscode sich hier in Grenzen hielt, denn man kam auch mit cooler Jeans in den Club. Viel Liebe zum Detail bei der Ausstattung des hell wirkenden Clubs, der die Bar zentral platziert hat, Sitzgruppen an der Tanzfläche sowie einen bunten, interessanten und bequemen Loungebereich mit einem farbenfrohen Sammelsurium an Hockern, Sesseln, Sitznischen und Tischen.

Sicherlich ein Höhepunkt des Abends: Der DJ. Denn mit Pierre Sarkozy aka DJ Mosey hatte man einen der aktuell international gefeierten Helden an den Plattendecks, der zukünftig auch in regelmäßigen Abständen den Club bespielen wird. Der Name I-Room selber hat übrigens nichts mit einem Mobiltelefon zu tun, sondern ist angelehnt an das Design des Gebäudes, das mit seinen runden Pop-Art-Formen und den Bullaugen Namensgeber gewesen ist. Insgesamt ist dieser neue Club mit angeschlossener Sushibar und Cocktaillounge und der großzügige Aussenterrasse in der ersten Etage ein Nightlife-Tipp, der auch Auswärtige anziehen wird.

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