Wohlfahrtsverbände schlagenAlarm - "Soziale Katastrophe droht"

Haushaltsloch

DORTMUND Haushaltsloch ist heute, die soziale Katastrophe schon morgen? Ein glasklares Ja gibt‘s dazu von den Dortmunder Wohlfahrtsverbänden. Schließlich droht ab 2010, dass die Finanzspritze (knapp 5 Mio. €) der Stadt um 20 Prozent schrumpft.

von Von Arne Niehörster

, 27.10.2009, 05:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sorge auch bei Georg Rupa von der Caritas.

Sorge auch bei Georg Rupa von der Caritas.

„Benachteiligte Menschen werden noch mehr benachteiligt, soziale Projekte in unserer Stadt auf Eis gelegt.“ Es stehen aber Komplementärfinanzierungen und auch Arbeitsplätze auf dem Spiel. Stellen der bei den Verbänden hauptamtlich Beschäftigten (rund 14.000). Wieviele davon? Ortmann kann die Frage nicht beantworten. Spruchreif ist eh kaum etwas: „Wir wissen ja noch gar nicht, mit welchen Einschnitten wir planen müssen, welche Leistung wir dann streichen und wievielen Mitarbeitern die Kündigung drohen könnte. Die 20 Prozent weniger haben uns die Spatzen von den Dächern gepfiffen.“

Die Zahl bestätigte am Montag Sozialdezernent Siegfried Pogadl. 940.000 Euro (eben 20 Prozent) möchte er 2010 weniger überweisen: „Wir rechnen mit 50 Millionen Euro höheren Pflichtausgaben in 2010. Da müssen wir auch über die Aufstellung bei den Wohlfahrtsverbänden nachdenken.“ Aber: „Noch ist nichts beschlossen.“ Am  will man die Gespräche mit den Wohlfahrtsverbänden wieder aufnehmen. Pogadl: „Sparen müssen wir so oder so. Entweder wir schaffen das. Oder aber der Regierungspräsident.“

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