Zerstörung, Verkehrschaos und viele Feuerwehreinsätze: Der Tag nach dem Sturm

Schweres Unwetter

Großeinsatz nach dem Sturm: Umgekippte Bäume, zerstörte Häuser und Autos, gesperrte Straßen. Das Chaos war auch in Dortmund enorm. Viele der Folgen des Unwetters sind am Dienstag erst sichtbar geworden. Wichtig: In Dortmund fällt die Schule nicht aus. Die Auswirkungen des Sturms im Überblick.

DORTMUND

, 09.06.2014, 21:58 Uhr / Lesedauer: 11 min

  • Feuerwehr und Technisches Hilfswerk absolvieren mehr als 1000 Einsätze (Stand 13.45 Uhr)
  • Umgekippte Bäume und Äste auf den Straßen sorgen für Sperrungen 
  • Reisende und Pendler stranden am Hauptbahnhof
  • Stadtbahnen der U41 fahren nicht mehr
  • Taxis sind begehrte Fortbewegungsmittel, es kommt zu Gedränge am Wall
  • Schäden auch in den Wäldern. Revierförster: "Schlimmer als Kyrill"
  • Viele Schäden an Autos und Häusern
  • Zeche Zollern schwer beschädigt
  • Schule fällt nicht aus
  • Viele Bahnstrecken bleiben gesperrt
  • Kein Unterrichtsausfall in Dortmund
  • Forstbezirk Süd, Telefon (0231) 734874;
  • Forstbezirk Nord, Telefon (0231) 810337 oder (0231) 813640

Ein eher schwaches Gewitter mit etwas Regen zieht über Dortmund, was aktuell aber keine Konsequenzen hat - das bleibt hoffentlich so. Die Dortmunder Feuerwehr muss bei Tagesanbruch trotzdem mit Drehleitern und Motorsägen ausrücken, um noch nicht erledigte Einsätze zu fahren. 

Liebe Schüler, liebe Eltern, liebe Lehrer: Entgegen einer Falschmeldung einer Nachrichtenagentur fällt Mittwoch (11.6.) der Schulunterricht in Dortmund

aus. Was zurzeit in Internet-Netzwerken wie Whatts App oder Facebook blitzschnell die Runde macht, ist ebenso falsch wie verlockend. Wer Mittwoch nicht zur Schule geht, schwänzt. Weil noch nicht alle Zeugniskonferenzen stattgefunden haben, empfehlen wir zur Vermeidung unangenehmer Folgen den uneingeschränkten Schulbesuch sowie rechtzeitige Nachruhe.

Der Tag nach dem Unwetter war ein turbulenter Tag für die Feuerwehr.

mussten die Helfer mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks fahren. Zwischendurch hatte Feuerwehrsprecher Reinhard Bartels Zeit für eine Bilanz:

Dieter Zillmann von der Dortmunder Taxi-Genossenschaft spricht am Abend von "Chaos". Viele Fahrgäste der Bahn hätten wegen der starken Nachfrage kein Taxi bekommen können. Taxifahrer mit Ziel Essen, Düsseldorf oder Köln hätten wie andere Autofahrer auf der Rückfahrt nach Dortmund in den Staus auf den Autobahnen und Bundesbahnen festgesteckt. Das normale Tagesgeschäft konnten sie kaum noch bedienen.

Da der Bahnverkehr auch am Mittwoch noch stark beeinträchtig ist, sollten Dortmunder mit einem Taxi-Wunsch sofort einen Termin vereinbaren. Aber den könne die Zentrale auch nur "unter Vorbehalt zusagen.

Schlechte Nachricht für alle, die von Dortmund in Richtung Köln oder Düsseldorf reisen wollen. Die

. Massive Oberleitungsschäden müssten noch beseitigt werden, so eine Sprecherin im Dortmunder Hauptbahnhof. Frühestens am Mittwochvormittag könne die Bahn eine Prognose darüber geben, welche Bahnstrecken wieder freigegeben werden können. Reisende und Pendler, die eventuell Anschlusszüge oder ein Flugzeug kriegen wollen, sollten sich schon jetzt eine Alternative zum Zug überlegen. 

Die

, die traditionelle Kirmes im Westen, endet am Dienstagabend nicht wie geplant mit einem Feuerwerk. Das erneut drohende schlechte Wetter macht den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Das Ordnungsamt hat dies in Absprache mit den Schaustellern entschieden.

 Auf der Strecke Grävingholz - Brambauer (U41), die voraussichtlich noch bis Donnerstag gesperrt ist, werden ab Donnerstagmorgen Busse im

eingesetzt. Die Busse fahren ab 3.51 Uhr im 20-Minuten-Takt, ab 21.01 Uhr halbstündlich ab Grävingholz über Brechten nach Brambauer (erste Ankunft dort ist um 4.03 Uhr). Die erste Rückfahrt ab Brambauer nach Grävingholz erfolgt um 4.10 Uhr, die letzte um 0.30 Uhr.

Das Unwetter bringt auch viel Arbeit bei den Versicherern: Die

am Dienstag seien gleichzusetzen mit denen der Starkregenfälle in den vergangenen Jahren oder auch dem Sturm Kyrill, sagt Stefan Nill vom Dortmunder Versicherungsmakler Leue & Nill. Die Regenmassen in Kombination mit den heftigen Sturmböen hätten die Schäden verursacht. Die Schäden seien allerdings deutlich höher als in der Regel, da innerhalb der Entladungen Sturmböen der Stärke 12 aufgetreten sind. Dies ist einem Orkan gleich zu setzen. Die Verbraucherzentrale NRW rät: "

. Betroffene sind zudem verpflichtet, alles zu unterlassen, was einen Schaden verursachen und die Feststellung erschweren könnte – sonst wird in vielen Fällen der Versicherungsschutz teilweise oder komplett riskiert." Gefahrenquellen dürften und müssten jedoch beseitigt werden.

Schwere Schäden in der Rückertstraße im Dortmunder Norden. Dort ist zur Stunde ein großer Kranwagen der Feuerwehr im Einsatz, um eine abgeknickte Baumkrone zu entfernen. Noch immer muss die Feuerwehr über Meldungen abarbeiten. Bis 15.15 Uhr waren es über tausend Einsätze.

Viel zu tun haben auch die Mitarbeiter von DEW21: Umgestürzte Bäume besonders in bewaldeten Außenbezirken haben Niederspannungsfreileitungen und Stahlrohrmasten der Straßenbeleuchtung beschädigt. Auch ein 10.000-Volt-Kabel war zerstört worden, weswegen

waren. Die meisten Schäden seien jedoch am Dienstagvormittag gemeldet worden. 25 DEW21-Mitarbeiter, Elektriker, Monteure und Gärtner, waren unterwegs.

Die

fahren. Die Strecke Grävingholz-Brambauer bleibt voraussichtlich bis Donnerstag gesperrt. Stattdessen werden Buse eingesetzt. Noch immer werden Äste an der Langen Straße entfernt. Die Buslinie 452 kann also erst ab dem späteren Dienstagnachmittag wieder dort fahren.

Auch die Polizei hat nun Bilanz gezogen und spricht von

aufgrund des Unwetters. Die Polizisten waren selber vom Sturm betroffen: Zwei Streifenwagen der Polizeiwache Mengede wurden vom Sturm in Mitleidenschaft gezogen.

Der Sturm hat auch im historischen Baumbestand des Rombergparks gewütet. Insbesondere im südlichen Bereich des Schulgartens und des Rhododendronwaldes gab es Schäden. Zwei mittelgroße Bäume sind verloren, auch eine Linde in der Mitte der historischen Lindenallee. Zwei weitere Altbäume müssen gefällt werden, weil sie nicht mehr als verkehrssicher gelten.

Wer gehofft hatte, dass wegen der Unwetterschäden die Schule ausfällt: Der

, meldet die Stadt.

Feuerwehrsprecher Reinhard Bartels spricht von

mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk. Noch immer erreichten die Feuerwehr ständig neue Notrufe. Rund 200 Einsätze seien noch nicht abgearbeitet. Ein Einsatzaufkommen wie nach dem Sturm Kyrill. Besonders betroffen sei, wie schon beim Unwetter 2008, der Dortmunder Westen. Dort habe es die meisten Einsätze gegeben.

Reporter Tobias Großekemper meldet diese Geschichte: Sieben Menschen sind am Montagabend glimpflich davon gekommen, als ein

nahe Nollendorfplatz stürtzte, in der sie gerade saßen. Ihnen gelang es, aus der völlig zerstörten Laube herauszukriechen. Sofort riefen sie bei Polizei und Feuerwehr an, doch die Leitungen waren belegt. Weil einige von ihnen verletzt waren, fuhren sie selbstständig in Krankenhaus. Dort liegen drei von ihnen am Dienstag noch immer.

Weitere Details zu den schweren Unwetterschäden am Industriemuseum

im Ortsteil Bövinghausen. Das Museum konnte am Dienstag nicht öffnen, bleibt möglicherweise auch am Mittwoch geschlossen. Besonders ärgerlich: Das Dach der alten Verwaltung hat schweren Schaden genommen. Das Gebäude wurde erst kürzlich renoviert.  

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Die Schäden an der Zeche Zollern

Im Westen der Stadt wird aufgeräumt. Auch die Zeche Zollern hat einiges vom Sturm abbekommen: Die Dächer der alten Gebäude sind teilweise abgedeckt und in der Umgebung sind zahlreiche Bäume entwurzelt worden.
10.06.2014
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Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Durch das Dach in den Himmel schauen kann man derzeit auf Zeche Zollern. © Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze
Rund um die Zeche Zollern gab es viele Schäden.© Foto: Stephan Schütze

Auch im Innenhof der alten Zechenanlage, wo nach dem Sturm Kyrill neue Linden gepflanzt worden sind, hat das Unwetter gewütet. Viele Bäume stehen schief. Sie müssen nun auf ihre Standfestigkeit überprüft werden.  Vor dem Museum, in der alten Zechensiedlung am Rhader Weg stehen alte Platanen. Viele Äste stürzten auf die Straße. Die Zufahrt zum Museum ist momentan nicht nutzbar. 

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Vorabinformation zu einem weiteren möglichen schweren Gewitter in Dortmund herausgegeben. "Im Tagesverlauf muss verbreitet mit schweren Gewittern gerechnet werden. Dabei sind

- lokal Orkanböen bis 130 Stundenkilometer - und Hagel mit Korngrößen um 4 Zentimetern möglich", so der Wetterdienst. Die Mitteilung gilt bis Mittwochmorgen, 8 Uhr – es handelt sich hierbei ausdrücklich noch nicht um eine Unwetterwarnung.

Offenbar hat es die

. Das teilt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe über Facebook mit:  

von

.

Ein Video von Reporter Peter Bandermann zeigt die gestrandeten Reisenden und Pendler am Hauptbahnhof.

Die Stadt Dortmund hat ein Update der laufenden Arbeiten geliefert. So laufen die Aufräumarbeiten weiter auf vollen Touren. Bis 10.45 Uhr haben Feuerwehr und Technisches Hilfswerk

absolviert. Es gab zu dem Zeitpunkt noch 238 offene Einsatzstellen. Hauptsächlich haben es die Helfer mit umgestürzten und herabgefallenen Ästen zu tun. Der

, wie auch der Westfalenpark. Das Betreten der Wälder bleibt verboten.

und an ihren Rändern können bei den Forstbezirken gemeldet werden:

  • Forstbezirk Süd, Telefon (0231) 734874;
  • Forstbezirk Nord, Telefon (0231) 810337 oder (0231) 813640

Auch auf den städtischen Friedhöfen gibt es erhebliche Baumschäden und Astbruch. Am schlimmsten hat es die Friedhöfe in Marten, Dorstfeld, Lütgendortmund und Wischlingen getroffen. Zum Teil sind Einfahrten und Wege blockiert, teilt die Stadt Dortmund mit. Das

ist wegen mehrerer umgestürzter Bäume gschlossen. In

ist ein Baum auf das Vordach des Hallenbades gefallen. Der Betrieb läuft dort aber weiter. Im

ist der Wald wegen herabfallender Äste gesperrt. Der

. Darüber hinaus sind an

(Schulen, Kitas, Sportplätze und Bottshäuser Schäden zu vermelden, so die Stadt - etwa an Blitzschutzanlagen, oder es gibt Wasser in den Kellern

Die Verbindung der

, meldet die Stadt Dortmund via Twitter.

So erlebten die Dortmunder das Unwetter:

Unser Reporter Matthias vom Büchel war mit Revierförster Axel Dehler in Lütgendortmund unterwegs. Dehler spricht von Schäden, schlimmer als beim Sturm Kyrill. Was er meint, zeigen wir hier in einer Fotostrecke:

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Sturmschäden in Dortmunds Westen

Zusammen mit dem Revierförster Axel Dehler hat sich unser Redakteur Matthias vom Büchel einen Überblick über die Lage im Stadtbezirk Lütgendortmund gemacht. Vielerorts liegen Teile von Bäumen auf den Straßen, die Anwohner sind mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Unser Reporter Nils Heimann war außerdem in Nette unterwegs.
10.06.2014
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Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Sturmschäden im Dortmunder Westen.© Foto: Stephan Schütze
Der Sportplatz Am Rauhen Holz.© Foto: Matthias vom Büchel
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
In Nette sind die Anwohner am Dienstag mit Aufräumarbeiten beschäftigt.© Foto: Nils Heimann
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
Laut Revierförster Axel Dehler wütete die Unwetterfront stärker als der Orkan Kyrill im Jahr 2007.© Foto: Matthias vom Büchel
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Der Haupteingang zum Klinikzentrum-Nord, der Unfallklinik am Fredenbaum, ist seit gestern Abend gesperrt, weil dort jede Menge Bäume umgekippt sind. Man kommt nur über einen Nebeneingang linker Hand herein. Am Klinikzentrum Mitte in der Beurhausstraße ist ein Naturdenkmal umgerauscht. Erwischt hat es die über 100 Jahre alte Sommerlinde. Sie hatte einen 3,20 Meter dicken Stamm. Die Linde ist gebrochen und auf das Glasvordach des Haupteingangs gekracht. Die Leute, Kranke wie Besucher, kommen aber seitlich noch raus. Am Glasdach selbst sind einige Scheiben zerstört, die Linde ist inzwischen zersägt.

Am Montagabend ging oberirdisch gar nichts mehr bei den Stadtbahnen. Inzwischen gibt es nur noch zwei Stadtbahn-Linien, die nur eingeschränkt fahren. Auf der Linie U41 fahren die Bahnen in Richtung Brechten und Brambauer nur bis Minister Stein in Eving, auf der U47 in Richtung Westerfilde nur bis Huckarde. Die Gründe: Umgestürzte Bäume müssen von den Schienen entfernt, abgebrochene Äste aus Oberleitungen entfernt werden. Teilweise sind auch Oberleitungen abgerissen worden. Auch die Stromabnehmern von sechs Bahnen wurden beschädigt. Die Fahrzeuge müssen jetzt mit einen dieselbetriebenen Arbeitsfahrzeug abgeschleppt werden, erklärt DSW-Sprecher Bernd Winkelmann. "Wir arbeiten uns Stück für Stück voran." Zu befürchten ist allerdings, dass die Strecke der U41 in Richtung Brambauer erst am Donnerstag wieder freigegeben werden kann. Auch an der Station Brambauer steckt noch eine Bahn fest.  

Ob er am Mittwoch geöffnet wird, "entscheiden wir kurzfristig", so Sabine Müller, stellvertretende Leiterin des Westfalenparks. Die Gärtner seien alle im Einsatz, würden Sturmschäden beseitigen und Bäume überprüfen. "Wenn heute alles weggeräumt wird, machen wir morgen wieder auf. Wenn nicht, dann werden wir uns die Zeit nehmen, die es braucht." Der

, er ist am Dienstag geöffnet. Der Flughafen ist nicht großartig beeinträchtigt worden. Ein

, er ist dann am Dienstag um 10 Uhr aber wie alle anderen Flüge des Vormittags planmäßig gestartet. Im Stadtbezirk Lütgendortmund hat der Sturm laut Revierförster Axel Dehler heftiger gewütet als der Orkan Kyrill im Jahr 2007. Eine Linde ist auf das Dach des Vereinsheimes des Gartenvereins Am Rauhen Holz gefallen. Kein Weg ist dort mehr passierbar. Auch in der Karinstraße in Lütgendortmund sieht es schlimm aus. Ein Baum ist auf ein Hausdach gefallen. An jeder Straße liegen abgerissene Äste. Die Anwohner sind mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

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Die Folgen des Unwetters

Dortmund ist am Dienstag im Ausnahmezustand. Vielerorts wurde Bäume entwurzelt, der Verkehr ist zusammengebrochen. Wir zeigen die Eindrücke aus der Nacht und dem nächsten Morgen.
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Auch in Eving schlug der Sturm heftig zu.© Foto: Tobias Großekemper
Auch in Eving schlug der Sturm heftig zu.© Foto: Tobias Großekemper
Auch in Eving schlug der Sturm heftig zu.© Foto: Tobias Großekemper
Auch in Eving schlug der Sturm heftig zu.© Foto: Tobias Großekemper
Auch in Eving schlug der Sturm heftig zu.© Foto: Tobias Großekemper
Auch in Eving schlug der Sturm heftig zu.© Foto: Tobias Großekemper
Überall in der Stadt muss jetzt aufgeräumt werden.© Foto: Tobias Weckenbrock
Überall in der Stadt muss jetzt aufgeräumt werden.© Foto: Tobias Weckenbrock
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Im Dortmunder Westen waren die Schäden besonders schlimm.© Foto: Stephan Schütze
Entwurzelte Bäume und demolierte Autos am Pfingstmontag.© Foto: IDA News / Rene Werner
© Foto: IDA News / Rene Werner
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© Foto: IDA News / Rene Werner
© Foto: IDA News / Rene Werner
© Foto: IDA News / Rene Werner
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© Foto: IDA News / Rene Werner
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© Foto: IDA News / Rene Werner
© Foto: IDA News / Rene Werner
© Foto: IDA News / Rene Werner
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Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff
Das Unwetter wütete in Lütgendortmund, Dorstfeld, Marten, Kley, Oespel, Bövinghausen und Huckarde besonders schlimm.© Foto: Patrick Garthoff

Im Haupbahnhof sind mehrere Hundert Menschen gestrandet. Sie sind sehr angestrengt, warten aber sehr geduldig, berichtet unser Reporter. Das Reisezentrum ist hoffnungslos überfüllt. Die Menschen stehen Schlange am Infoschalter. Die simple Frage: Wann kommt mein Zug? Doch einen Fahrplan gibt es derzeit nicht. Bahnmitarbeiter verteilen Kaffee und Kekse.

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Ausnahmezustand rund um den Hauptbahnhof

Der Verkehr ist zum Erliegen gekommen, alle Züge stehen still. Rund um den Hauptbahnhof reißen sich die Menschen um Taxen. Insgesamt sind 650 Taxi-Fahrer in Dortmund unterwegs.
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Am Hauptbahnhof sammeln sich die Reisenden: Die DB-Information ist heiß begehrt.© Foto: Peter Bandermann
Am Hauptbahnhof sammeln sich die Reisenden. Die Taxen sind dicht umlagert.© Foto: Peter Bandermann
Mitglieder einer Gruppe von polnischen Austauschstudenten sitzen am Bahnhof, und warten auf ein Taxi. Ihr Ziel ist Köln. Sie sind seit Montag, 16 Uhr, unterwegs.© Foto: Peter Bandermann
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen. Manchmal stören Bäume dabei.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Rund um den Hauptbahnhof warten die Reisenden darauf, zu ihren Zielen zu kommen.© Foto: Oliver Schaper
Reisende suchen Möglichkeiten, vom Hauptbahnhof wegzukommen.© Foto: Peter Bandermann
George Tompkins saß seit 20.44 Uhr am Montagabend in Lünen fest und übernachtete trotz Hüftschadens mit seiner Frau im Zug. Am Dienstagmorgen wartete er am Wall mit mehreren Leidensgenossen auf ein Taxi, um nach Düsseldorf zu kommen. Von dort will er in seine schottische Heimat fliegen.© Foto: Peter Bandermann
Diese Gutscheine hat die Bahn verteilt, um den Reisenden Ersatzmöglichkeiten zu schaffen.© Foto: Peter Bandermann
Reisende suchen Möglichkeiten, vom Hauptbahnhof wegzukommen.© Foto: Peter Bandermann
Reisende suchen Möglichkeiten, vom Hauptbahnhof wegzukommen.© Foto: Peter Bandermann
Reisende suchen Möglichkeiten, vom Hauptbahnhof wegzukommen.© Foto: Peter Bandermann
Reisende suchen Möglichkeiten, vom Hauptbahnhof wegzukommen.© Foto: Peter Bandermann
Reisende suchen Möglichkeiten, vom Hauptbahnhof wegzukommen.© Foto: Peter Bandermann
Reisende suchen Möglichkeiten, vom Hauptbahnhof wegzukommen.© Foto: Peter Bandermann
Reisende suchen Möglichkeiten, vom Hauptbahnhof wegzukommen.© Foto: Peter Bandermann
Reisende suchen Möglichkeiten, vom Hauptbahnhof wegzukommen.© Foto: Peter Bandermann

Das Verkehrschaos trifft auch die Auto- und Lastwagenfahrer: Die Derner Straße stadteinwärts ist komplett gesperrt. Auf der Evinger Straße dürfen LKW nicht durch. Immer wieder gibt es Staus, weil viele Pendler auf das Auto umgestiegen sind.

Weil im Westfalenpark nach dem Unwetter noch aufgeräumt werden muss, bleibt dieser am Dienstag den ganzen Tag lang geschlossen, teilt die Stadt mit und bittet um Verständnis.

George Tompkins aus Schottland ist mit seiner Frau seit Montag unterwegs. Gestartet ist er in Bremen, musste  mit seinem Hüftschaden die ganze Nacht im Zug verbringen, weil er am Montagabend um 20.44 Uhr in Lünen stoppte. Auch er wartet mit verschiedenen Leuten am Wall. Sein Ziel Düsseldorf.

Unser Reporter Peter Bandermann spricht von Taxi-Kamikaze auf dem Wall: Menschen stürmen auf die mehrspurige Straße, um Taxis zum Anhalten zu zwingen, um dann den Fahrer zu überreden, sie mitzunehmen. Gefährlich, angesichts des starken Verkehrs dort.

Die Nordwestbahn berichtet von Störungen auf ihren Linien. Betroffen ist auch die Strecke Dortmund -  Dorsten (

). Dort fahren keine Züge.

Wälder nicht betreten! Das Tiefbauamt der Stadt Dortmund bittet eindringlich, Wälder und Grünanlagen in den Stadtbezirken Mengede, Lütgendortmund, Huckarde, Eving und Innenstadt-Nord bis auf Weiteres nicht zu betreten. Es besteht Lebensgefahr durch herabstürzende Äste. Es kann einige Tage dauern, bis alle Gefahren beseitigt sind, heißt es in einer Pressemitteilung.

Auch die Dortmunder Taxi-Zentrale berichtet von einer "chaotischen" Lage. Der Verkehr auf den Straßen bricht zusammen, die Taxen haben Wartezeiten bis zu einer Stunde, die Kunden müssen vertröstet werden. 650 Taxen sind in Dortmund unterwegs. "Wir haben alles auf der Straße, was Räder hat", sagt Jürgen Ehrenschneider von der Zentrale. Neben den Ersatzfahrten für ausgefallene Züge und Busse müsse schließlich auch für alltägliche Krankenfahrten und ähnliches gesorgt werden.

Gedränge am Taxistand am Hauptbahnhof: Laut Bundespolizei hat die Deutsche Bahn Taxischeine ausgegeben. Deshalb versuchen viele Reisende, auf die Taxis umzusteigen. Doch davon gibt es zu wenige. Am Königswall und am Burgwall stehen viele Menschen, die versuchen, Taxis anzuhalten, die auf dem Weg zum Hauptbahnhof sind.

Einschränkungen gibt es auch im Stadtbahn- und Busverkehr: Wegen umgestürzter Bäume ist laut DSW21 kein Stadtbahnverkehr

möglich (U41). Auch die Bahn zwischen

(U47) fährt nicht. Auf beiden Strecken fahren ersatzweise Busse und Taxen. Die U41 werde nach derzeitigem Stand frühestens am Donnerstag wieder bis Brambauer fahren können. Der Busverkehr ist insbesondere in Lütgendortmund (

), Kirchlinde (

) sowie im Bereich Altenderner Straße im Ortsteil Derne (

) erheblich beeinträcht. Fahrten fallen aus und es gibt Umleitungen.

Die Stadt Dortmund sperrt sämtliche Wälder. Bis auf weiteres heißt es "Betreten verboten". Revierförster Axel Dehler auf Anfrage der Redaktion: "Ich bin draußen im Dortmunder Westen. Im Wald Rauhes Holz sieht es fürchterlich aus. Ähnlich wie damals nach dem Tornado Kyrill." Viele Bäume sind angeschoben und haben keinen Halt mehr. Das betreten der Wälder ist momentan lebensgefährlich, warnt die Stadt Dortmund. Wie lang die Sperrung dauern wird, steht noch nicht fest. Nach Kyrill waren es rund zwei Wochen.

Noch immer heulen im Dortmunder Westen vereinzelt die Sirenen. Die Aufräumarbeiten dauern weiter an. Manche Schäden werden auch jetzt erst entdeckt. Aber es gibt auch gute Nachrichten. So hat das Unwetter die Kirmes im Stadtteil Huckarde verschont. "Nur ein paar Schäden an kleinen Ständen", atmet Hans Peter Arens vom Schaustellerverband Rote Erde im Gespräch mit der Redaktion auf. Das beliebte Volksfest kann also am heutigen Dienstag weitergehen

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Unwetter-Schäden im Dortmunder Westen

Das schwere Unwetter am späten Abend des Pfingstmontags hat besonders schwer den Dortmunder Westen getroffen. Unser Reporter Holger Bergmann war in Kirchlinde, Huckarde und Dorstfeld mit der Kamera unterwegs.
09.06.2014
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Auf der Frohlinder Straße/Ecke Siepmannstraße stürzte dieser Baum auf ein Auto.© Foto: Holger Bergmann
Auf der Frohlinder Straße/Ecke Siepmannstraße stürzte dieser Baum auf ein Auto.© Foto: Holger Bergmann
Auf der Frohlinder Straße/Ecke Siepmannstraße stürzte dieser Baum auf ein Auto.© Foto: Holger Bergmann
Auf der Frohlinder Straße/Ecke Siepmannstraße stürzte dieser Baum auf ein Auto.© Foto: Holger Bergmann
Am Kirchlinder Krankenhaus staute sich das Wasser zu einem kleinen See.© Foto: Holger Bergmann
Auch am Kirchlinder Denkmal stürzten Bäume um.© Foto: Holger Bergmann
Auch der Schulhof der Widey-Grundschule in Kirchlinde wurde von Laub bedeckt.© Foto: Holger Bergmann
Die Straße Bärenbruch unter der Emschtertalbahn wurde von der Feuerwehr gesperrt.© Foto: Holger Bergmann
Die Straße Bärenbruch unter der Emschtertalbahn wurde von der Feuerwehr gesperrt.© Foto: Holger Bergmann
Die Unterführung der S-Bahnlilnie an der Rahmer Straße in Huckarde wurde überflutet.© Foto: Holger Bergmann
Die Unterführung der S-Bahnlilnie an der Rahmer Straße in Huckarde wurde überflutet.© Foto: Holger Bergmann
Am Dorstfelder Hellweg stürzte ein Baum auf die Oberleitung.© Foto: Holger Bergmann
Am Dorstfelder Hellweg stürzte ein Baum auf die Oberleitung.© Foto: Holger Bergmann
Am Dorstfelder Hellweg stürzte ein Baum auf die Oberleitung.© Foto: Holger Bergmann
Wegen der Vielzahl der umgestürzten Bäume markierte die Feuerwehr diesen Baum nur mit einem roten Tuch.© Foto: Holger Bergmann
Am Dorstfelder Hellweg stürzte ein Baum auf die Oberleitung.© Foto: Holger Bergmann
Die Unterführung der S-Bahnlilnie an der Rahmer Straße in Huckarde wurde überflutet.© Foto: Holger Bergmann
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Dortmunds Feuerwehrmänner haben die ganze Nacht durchgearbeitet und sind immer noch damit beschäftigt, die Unwetterschäden zu beseitigen. "Durch den Sturm wurden unzählige Bäume beschädigt, die durch abgebrochen Äste oder entwurzelte Bäumstämme ganze Straßen und Gehwege blockierten", schreibt die Feuerwehr in einer eilig zusammengestellten Pressemitteilung in der Nacht zu Dienstag. "Straßenteile standen unter Wasser, Dächer wurden abgedeckt, Fassadenteile lösten sich von Gebäuden und auch Oberleitungen der Deutschen Bahn und der Dortmunder Stadtbahn waren von dem Unwetter betroffen." Geschätzte 400 Helfer, größtenteils ehrenamtlich tätig, waren in der Nacht im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen und "die Infrastruktur der Stadt Dortmund wieder herzustellen", so die Feuerwehr. Auch im Dortmunder Hauptbahnhof rollte am Dienstagmorgen kaum ein Zug, weil zahlreiche Oberleitungen der Bahn beschädigt sind. Insgesamt mussten Feuerwehr und Polizei über 1000 mal wegen des Unwetters ausrücken. Bis 2 Uhr zählte die Einsatzleitstelle der Dortmunder Feuerwehr bereits über 500 Einsätze. "Mit Beginn des neuen Tages wird jedoch erst das ganze Ausmaß des Sturms sichtbar werden, so dass die Gesamtzahl der Ereignisse noch steigen wird", so die Feuerwehr. Die Dortmunder Polizei kommt nach Aussage eines Pressesprechers auf "weit über 400 Einsätze" wegen "Gefahrenstellen". Wie hoch der Sachschaden ist, den das Unwetter in Dortmund verursacht hat, ist noch völlig unklar. Bis auf einen leicht Verletzten liegen keine Meldungen über Verletzte vor.

Weder bei der Feuerwehr noch bei der Polizei gibt es derzeit Meldungen über Verletzte. Die B1 war nach dem Gewitter an der Ruhrallee in Richtung Bochum wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Von 22 Uhr bis etwa 23.30 Uhr gab es dort kein Durchkommen. Inzwischen läuft der Verkehr zumindest auf einer Spur wieder, die restlichen Fahrspuren sollten spätestens zum Berufsverkehr wieder frei sein.  Nach wie vor ist die Feuerwehr mit allen Kräften im Einsatz, um die Schäden, die der Sturm angerichtet hat, zu beseitigen. "Wir gehen davon aus, dass die Aufräumarbeiten sich bis in die frühen Morgenstunden hineinziehen werden", war aus der Feuerwehr-Leitstelle kurz nach Mitternacht zu hören. Die Feuerwehr hat das THW zur Unterstützung angefordert. Wie viele Einsätze sie insgesamt hatte, darüber hatte die Leitstelle der Feuerwehr noch keinen Überblick. Zuerst gelte es, alle Schäden zu beseitigen.

Bei der Polizei gingen nur vereinzelte Unfälle wegen des Unwetters ein. Bedeutend häufiger gemeldet - 50 bis 60 mal - wurden ihr "Gefahrenstellen" auf den Straßen gemeldet, also umgestürzte Bäume und ähnliches. Das seien aber bei weitem nicht alle Baumstürze, so die Leitstelle. 

150 Männer der Dortmunder Berufsfeuerwehr und geschätzte 180 bis 200 Mitglieder der 18 Freiwilligen Feuerwehren sind noch immer im Einsatz, um die Schäden und Spuren des massiven Unwetters zu beseitigen. Viele Straßen sind aufgrund umgeknickter Bäume oder Äste nicht mehr befahrbar, teilweise überflutet, auch Oberleitungen der Deutschen Bahn und der örtlichen Straßenbahnen wurden beschädigt. Einen Überblick über das komplette Ausmaß des Gewitters hat die Feuerwehr zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Über 100 Einsätze, berichtet ein Sprecher, seien noch offen. Über verletzte oder gar getötete Personen im Stadtgebiet konnte der Sprecher keine Angaben machen.

Gegen 21.40 Uhr ging in Dortmund die Welt unter. Nach einem ruhigen Pfingstmontag rief die Feuerwehr Dortmund Vollalarm aus. Auch alle Freiwilligen Feuerwehrkräfte rückten aus, um Dortmunds Straßen von umgestürzten Bäumen und Sträuchern zu befreien. Eine genaue Schadensbilanz gab es von der Feuerwehr noch nicht. Das Unwetter mit Sturm, Gewitter und Hagel wüte über ganz Dortmund, einen Einsatzschwerpunkt gebe es nach ersten Erkenntnissen nicht, so ein Feuerwehrsprecher.

Leser meldeten umgestürzte Bäume unter anderem in der Arndtstraße und in der Landgrafenstraße in der Innenstadt. Vor dem Klinikum an der Beurhausstraße hat ein Ast des 120 Jahre alten Baumes das Glasdach durchschlagen. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. Gegen 23 Uhr hat die Feuerwehr dort mit den Aufräumarbeiten begonnen.

Bei Facebook diskutieren viele User aus Dortmund über das Unwetter und schildern ihre Eindrücke. Jasmin Himmelblau schreibt: "

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