Zeugen befreiten Mutter und Kind

DORTMUND Vier Verletzte, darunter ein vierjähriges Kind, drei beschädigte PKW und gut 20 000 Euro Sachschaden sind die Folge eines Verkehrsunfalls von Dienstag im Bereich Borsigstraße/Gronaustraße. Nach einer Karambolage mehrerer PKW war eine 28-jährige Mutter mit ihrem vierjährigen Kind eingeklemmt und von Zeugen befreit worden.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 23.01.2008, 11:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zeugen befreiten Mutter und Kind

Gegen 20.30 Uhr war eine 34-jährige Autofahrerin aus Lünen auf der Borsigstraße unterwegs. Beim Abbiegen in die Gronaustraße achtete sie nicht auf die beiden ihr entgegen kommenden Autos. Als erster Wagen wich der VW eines 36-jährigen Schwerters aus, prallte jedoch gegen einen Laternenmast. Im  dahinter fahrenden Renault stand ein 26-jähriger Dortmunder zwar sofort auf der Bremse, prallte aber dennoch auf den Opel der Lünerin und dann zurück auf den Gehweg.

Hier war zeitgleich eine 28-jährige Dortmunderin mit ihrem vierjährigen Sohn unterwegs. Der zurück rollende Renault klemmte die beiden Fußgänger an der Häuserfassade ein. Zeugen halfen Mutter und Sohn aus dieser prekären Situation. Sie erlitten zum Glück nur leichte Verletzungen, wie auch der Fahrer aus Schwerte und sein Beifahrer. Die Unfallstelle musste für etwa vier Stunden wegen der Aufräumarbeiten gesperrt werden. Dabei kam es noch zu einem Nachspiel:

Ins Band gebissen

Ein Mix aus Alkohol und Betäubungsmittel führte zu einer offensichtlich stark beeinträchtigten Wahrnehmungsfähigkeit bei einem 19-jährigen Dortmunder. Während die Polizei am späten Dienstagabend den Unfallort mit einem Absperrband komplett gesichert hatte, fuhr der Radler ungebremst in das Band und verfing sich darin.

Er versuchte es zu durchbeißen, was misslang, weil sich nun die Polizei für ihn interessierte. Der 19-Jährige räumte ein, vor Fahrtantritt zusätzlich zum Alkohol einen Joint geraucht zu haben. Statt mit dem Rad, über dessen Eigentumsnachweis der 19-Jährige keine glaubhaften Angaben machen konnte, ging es nun mit einem Streifenwagen zur Polizeiwache.

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