Zoll findet 1400 Ecstasy-Pillen bei Kontrolle auf A2

Drogen in Glücksklee-Form

Dieser Klee brachte seinen Besitzern kein Glück: Vier Drogenschmuggler sind bei einer Kontrolle auf der A2 an der Ausfahrt Dortmund-Lanstrop aufgeflogen. Zöllner fanden 1400 Ecstasy-Tabletten in Form von vierblättrigen Kleeblättern in ihrem Auto. Die Schmuggler hatten ihre Ware zwar versteckt - aber einen entscheidenden Fehler gemacht.

LANSTROP

08.12.2015, 12:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie das Hauptzollamt aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt mitteilt, wurde der Wagen der Drogenschmuggler bereits am 19. November gegen 13 Uhr auf den Autobahn-Parkplatz an der Ausfahrt Lanstrop geleitet. Die vier Männer waren nach einem Kurzurlaub in den Niederlanden auf dem Heimweg nach Polen, sagten sie den Zöllnern bei der Kontrolle. Drogen hätten sie nicht dabei, behaupteten sie.

Ihre Geschichte hielt nicht lange. Denn als die Zollbeamten den Kofferraum öffneten, "strömte ihnen ein bekannter Duft entgegen", beschreibt es Zoll-Pressesprecherin Andrea Münch. "Hinter der Seitenverkleidung war eine Tüte mit knapp 850 Gramm Marihuana versteckt." Der intensive Geruch hatte das Versteck verraten.

Verkaufswert: 19.000 Euro

Noch interessanter wurde der Fund, als die Zöllner die Tüte öffneten. Denn in den Drogen entdeckten sie eine noch wertvollere Ware: einen Plastikbeutel mit 1400 Ecstasytabletten in Form von vierblättrigen Kleeblättern. "Die Drogen haben einen Straßenverkaufswert von 19.000 Euro. In diesem Fall brachte der Glücksklee kein Glück", so Andrea Münch.

Alle vier Männer wurden vorläufig festgenommen. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in das Bundesgebiet.

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