Zu schneller Schlitten - Das sagt der geblitzte Nikolaus

Bahnhofsstraße in Hörde

Dieser Nikolaus hatte einen zu flotten Schlitten: Ausgerechnet am Nikolaustag haben die Beamten am Dienstagmorgen einen Nikolaus geblitzt. Der Mann war auf dem Weg zu einem Auftritt - und etwas zu schnell unterwegs. Und als die Polizisten sich vom Nikolaus den Führerschein zeigen ließen, staunten sie erst recht.

HÖRDE

, 06.12.2016, 12:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei blitzte am Dienstagmorgen den Nikolaus.

Die Polizei blitzte am Dienstagmorgen den Nikolaus.

"Ja, ich war das" gestand Norbert Appel, Pfarrer der Stiftsgemeinde St. Clara in Hörde, auf Nachfrage unserer Redaktion. "Da war der Nikolaus mal schneller als die Polizei erlaubt", sagte er. Gegen 10 Uhr war er in der Bahnhofsstraße in eine Radarfalle der Dortmunder Polizei gefahren. "Ich wurde mit 39 Stundenkilometern geblitzt", sagte Appel. 30 sind hier erlaubt. 15 Euro kostete den Pfarrer die eilige Fahrt.

"Ich wollte die drei Kindergärten unserer Gemeinde besuchen und war nach dem ersten Kindergarten etwas spät dran", erzählte Appel, wie es zur schnellen Fahrt kam. "Im ersten Kindergarten hatte ich noch den Kindern erzählt, dass es ja nicht geschneit hat und ich daher nicht mit dem Schlitten gekommen sei, sondern mir stattdessen das Auto des Pfarrers geborgt habe."

Seine gute Laune habe das Knöllchen allerdings nicht verderben können, sagte Appel. "Wenn man die großen Augen der Kinder sieht, macht das einfach ungeheuren Spaß", sagte Appel. Und die Polizisten hätten ja auch alles richtig gemacht. "Ich bin anschließend auch noch auf der Wache in Hörde vorbeigefahren und habe mich dafür bedankt, dass die Polizei unseren Martinszug so toll begleitet hat."

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