Zutritt zum Dortmunder Flughafen gibt es nur noch mit Maske

Vorbereitungen auf Neustart

Der Dortmund Airport hat die vergangenen Wochen genutzt, um sich auf die Wiederaufnahme des Flugverkehrs vorzubereiten. Es wurden mehrere Maßnahmen für ein sicheres Reisen getroffen.

Dortmund

18.05.2020, 17:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Airport Dortmund, noch menschenleer, hat sich auf die Wiederaufnahme des Flugbetriebs vorbereitet. Mehrere Schutzmaßnahmen wurden ergriffen.

Der Airport Dortmund, noch menschenleer, hat sich auf die Wiederaufnahme des Flugbetriebs vorbereitet. Mehrere Schutzmaßnahmen wurden ergriffen. © Michael Schuh

Auch wenn vom Dortmunder Flughafen in den vergangenen Wochen kaum Flugzeuge abgehoben sind, ist der Airport in dieser Zeit nicht untätig gewesen. Die Mitarbeiter haben sich auf die Wiederaufnahme des Flugverkehrs vorbereitet; denn es galt, umfangreiche Hygienemaßnahmen umzusetzen, damit Passagiere auch während der Corona-Pandemie sicher reisen können.

„Der Schutz unserer Passagiere sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle“, sagt Flughafen-Chef Udo Mager. „Die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, dienen dazu, Flüge auch während der Corona-Pandemie so risikofrei wie möglich durchführen zu können. Wir kommen so unserer Verantwortung gegenüber unseren Beschäftigten aber auch unseren Fluggästen nach, die schon bald wieder ihre Familien im Ausland besuchen wollen oder sich auf ihren Sommerurlaub freuen.“

Plexiglasscheiben zum Schutz

Der Dortmund Airport hat im gesamten Terminal eine Maskenpflicht eingeführt. Diese gilt für alle Personen, die das Flughafengebäude betreten. Beschäftigte und Passagiere schützen sich so gegenseitig.

Überall dort, wo Beschäftigte und Passagiere in direktem Kontakt miteinander stehen und es möglich ist, wurden Plexiglasscheiben für einen zusätzlichen Schutz installiert. Diese finden sich beispielsweise an Check-In-Countern, beim Boarding und an der Information.

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Auf dem gesamten Flughafengelände gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Dafür wurden die Wartebereiche vor den Kontrollstellen und dem Check-In angepasst. Bodenmarkierungen, aber auch Aufsteller und digitale Infomonitore machen auf den Mindestabstand aufmerksam.

Mehrsprachige Lautsprecherdurchsagen

Zusätzlich wird über mehrsprachige Lautsprecherdurchsagen auf die geltenden Hygienevorschriften hingewiesen. Warteräume wurden zusammengelegt, um es auch dort den Fluggästen möglich zu machen, den Mindestabstand gut einzuhalten.

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„Wir haben alle nötigen und geforderten Maßnahmen ergriffen, um ein sicheres Reisen auch während der Corona-Pandemie möglich zu machen. Selbstverständlich werden die Maßnahmen laufend überprüft und modifiziert. Wir setzen auf die Vernunft aller Beteiligten, sich an die geltenden Regeln zu halten, um so ein risikofreies Reisen zu gewährleisten“, so Udo Mager.

Im Laufe der Corona-Krise waren die Passagierzahlen am Dortmunder Flughafen um 98,5 Prozent eingebrochen, lange wurden von hier aus nur zwei Ziele in Europa angeflogen.

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