Zuwachs am Big Tipi

DORTMUND Die Erlebniswelt Fredenbaum rund um das Big Tipi ist nahezu komplett. Pünktlich zu den großen Ferien wurden die fünf langersehnten neuen Gebäude für die Jugendarbeit auf dem Gelände im Dortmunder Norden eröffnet.

von Von Oliver Volmerich

, 04.07.2008, 07:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fünf neue Gebäude gruppieren sich im Halbkreis um das Big Tipi in der Erlebniswelt Fredenbaum.

Fünf neue Gebäude gruppieren sich im Halbkreis um das Big Tipi in der Erlebniswelt Fredenbaum.

Die Neubauten, konzipiert von der Dortmunder Architektin Renate Kledtke, setzen nicht nur architektonisch Zeichen. Nach jahrelangem provisorischen Dasein in Containern gibt es nun nicht nur schicke Büros für die pädagogischen Mitarbeiter, sondern auch jede Menge Platz für neue Aktivitäten.

 Neben Toiletten- und Lagergebäude gibt es ein Haus mit Veranstaltungssaal und Seminarräumen, „ausreichend für ganze Schulklassen“, wie Ralf Finke, kommissarischer Leiter der Erlebniswelt Fredenbaum erfreut feststellt. In einem weiteren Bau ist Platz für einen Werkraum. „Wobei alles mobil angelegt ist“, betont Finke. Materialschränke und Werkbänke können auf Rollen jederzeit ins Freie gebracht werden. Denn dort liegt auf 30 000 Quadratmetern zwischen Tiergehege, Strandbereich, Hüttendorf und neu angelegter Mountainbike-Strecke weiter der Schwerpunkt der Erlebniswelt. „Wir sind mit den Bauten aber wesentlich flexibler und können auch ganzjährig Programm machen“, erklärt Finke.

Entsprechend soll auch das Angebot des Kinder- und Jugendtreffs am Fredenbaum mit jährlich rund 100 000 Besuchern wachsen. Über Einzelheiten wird noch im Jugendamt, aber natürlich auch mit den Nutzern beraten. Finke: „Ich bin gespannt, was die neuen Gebäude noch für Wünsche und Möglichkeiten aufdecken.“

Das Gesamtprojekt, inklusive der schon 2002 vollzogenen Verlagerung des Big Tipi vom Gelände der Weltausstellung in Hannover an den Fredenbaum, hat 3 Mio. Euro gekostet. Knapp 770 000 Euro steuerte die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung bei. Und auch für die Zukunft hofft man auf finanzielle Unterstützung. Geplant ist etwa, den Hochseilgarten im Big Tipi ins Außengelände zu einem Klettergarten zu erweitern. „Dafür“, weiß Finke. „fehlt zurzeit leider noch das Geld.“

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