Zwangspause für das Freibad Stockheide?

Haushalts-Sparliste

DORTMUND Das Hallenbad Hombruch ist nicht das einzige Bad der Stadt, das zur Disposition steht. Auch das Freibad Stockheide taucht auf einer aktuellen Version der Sparliste der Verwaltung auf, die am Donnerstag (8.10.) vom Verwaltungsvorstand beraten wurde.

von Von Oliver Volmerich

, 13.10.2009, 05:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Freibad Stockheide steht auf der Sparliste der Verwaltung.

Freibad Stockheide steht auf der Sparliste der Verwaltung.

Das dem Hoeschpark in der Nordstadt angegliederte Traditionsbad aus den 1930er Jahren hat nicht nur die niedrigsten Besucherzahlen der von der Sportwelt GmbH betriebenen städtischen Bäder. Es gibt auch massive bauliche Probleme. Die Wand des Schwimmerbeckens ist einsturzgefährdet und müsste aufwändig saniert werden.

Geld dafür steht aktuell nicht zur Verfügung. Umgekehrt könnten die Betriebskosten eingespart werden, wenn das Stockheide-Bad „vom Netz“ geht. Doch es muss kein Aus für immer sein, tröstet Interimskämmerer und Sportdezernent Jörg Stüdemann. Vielleicht gibt es in drei, vier Jahren wieder mehr finanziellen Spielraum und damit die Möglichkeit, das Bad zu sanieren und wieder in Betrieb zu nehmen, so seine Hoffnung.

Gehör gefunden hat die Dortmund-Agentur, deren Internet-Abteilung zur Disposition stand. Agentur-Chef Oliver Berten und die leitenden Mitarbeiter hatten daraufhin einen Protestbrief verfasst und ein Alternativkonzept angekündigt. Dem wird jetzt zumindest teilweise gefolgt. Nach den aktuellen Überlegungen soll die Dortmund-Agentur zum „Kompetenzzentrum“ für Internet und Design werden. Die städtischen Aktivitäten in diesen Bereichen würden entsprechend zentralisiert.  

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