Dortmunder Jungs (11 und 12) werden für Skaterbahn politisch aktiv

mlzFreizeit im Vorort

Das Angebot für Kinder und Jugendliche in Husen ist außerhalb von Schule und Vereinen eher knapp. Zwei Jungs wollen das ändern - und haben sich dafür die Unterstützung der Politik gesichert.

Husen

, 16.11.2020, 13:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Husen gibt‘s zwei Jungs, die sich bereits im Alter von elf und zwölf Jahren politisch engagieren: Niklas Arnskötter und Louis Hermet, die beide die Albert-Einstein-Realschule besuchen, haben eine Unterschriftenliste mit über 100 Einträgen für eine Skaterbahn in Husen zusammengestellt. Die haben sie jetzt der Scharnhorster Jugendpflegerin Indra Paas übergeben.

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Sie ist begeistert vom Engagement der beiden Skater und hofft, dass die Bahn realisiert werden kann. Es sei wichtig, Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche außerhalb von Schule und Vereinen zu schaffen. Vielleicht könne man eine solche Skaterbahn ja auch pädagogisch begleiten.

Unterstützung ist da, nur die Finanzierung ist fraglich

Aber Niklas und Louis haben noch weitere Unterstützer. Einer ist Friedhelm Pogadl von den Falken in Husen-Kurl, ein anderer der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Scharnhorst, Herbert Niehage. Er wolle für die Sitzung der Bezirksvertretung im Dezember einen entsprechenden Antrag stellen.

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Unklar ist, was eine solche Anlage kosten würde und aus welchen Töpfen dafür vielleicht Unterstützung kommen könnte. Klar ist den bisher Beteiligten aber schon, wo sie entstehen könnte: zwischen dem neuen Kindergarten und der Turnhalle an der Husener Eichwaldstraße. Das sei ein gut einsehbarer Bereich mit sozialer Kontrolle.

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