2 Tage Apfelgarten im Dortmunder Süden? Der Versuch eines Stadtfestes

Feiern in Coronazeiten

Es soll ein Schritt zurück zur Normalität werden. Und es ist wohl die erste Veranstaltung dieser Art in Dortmund seit Beginn der Corona-Pandemie - der Apfelgarten. Aber noch gibt‘s Hürden.

Aplerbeck

, 29.08.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wenn die Stadt es genehmigt, können hier bald Stände stehen.

Wenn die Stadt es genehmigt, können hier bald Stände stehen. © Jörg Bauerfeld

Es ist das Stadtteilfest in Aplerbeck überhaupt, der Apfelmarkt. Eigentlich sollte er in diesem Jahr vom 4.- 6. September im Ortskern stattfinden. Aber wie auch alle anderen Feste im Stadtbezirk fällt der beliebte Markt dem Coronavirus zum Opfer.

Aber es könnte sein, dass es vielleicht eine abgespeckte Version gibt. Streng nach den Hygienevorschriften. Der Apfelgarten könnte vom 5. bis zum 6. September im Rodenbergpark stattfinden.

Angelehnt an das erfolgreiche Konzept Markt im Park wollen der Imker Ralf Schmidt und Foad Boulakhrif (Schöne Märkte) den Versuch einer solchen Veranstaltung wagen.

Eingezäuntes Gelände mit Ein- und Ausgängen

„Es fehlt uns aber noch die Genehmigung durch die Stadt Dortmund“, sagt Ralf Schmidt. Bis spätestens Mittwoch (2.9.) müsste diese vorliegen. „Dann können wir noch reagieren.“ Denn es gibt viel zu tun. Der Rodenbergpark wird eingezäunt, es gibt einen Aus- und einen Eingang und natürlich müssen die Stände in bestimmten Abständen aufgestellt werden.

Jetzt lesen

Schmidt und Boulakhrif haben bei der Stadt ein zwölfseitiges Hygienekonzept eingereicht. „Ich glaube, wir haben eine gute Chance“, so Schmidt. Man müsse so etwas ja mal versuchen und die Besucher in Aplerbeck seien immer sehr diszipliniert gewesen. „Das kann funktionieren“, sagt Schmidt. Jetzt muss nur noch die Stadt grünes Licht geben.

Lesen Sie jetzt