Zweites Container-Terminal für Dortmund

Neubau am Hafen

Das erfolgreiche Container-Terminal am Hafen bekommt einen kleinen Bruder. Im Nordwesten des Hafens soll auf 60.000 Quadratmetern eine weitere Verkehrsdrehscheibe für den Güterumschlag entstehen. Rund 25 Mio. Euro wollen die Stadtwerke (DSW21) als Muttergesellschaft der Hafen AG über mehrere Jahre dafür investieren.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 03.03.2011, 14:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weil das Container-Terminal im Hafen bald an seine Kapazitätsgrenzen stößt, soll ein zweiter Umschlagplatz im Nordwesten des Hafens geschaffen werden.

Weil das Container-Terminal im Hafen bald an seine Kapazitätsgrenzen stößt, soll ein zweiter Umschlagplatz im Nordwesten des Hafens geschaffen werden.

168.668 Ladeeinheiten wurden dort im vergangenen Jahr umgeschlagen. "Damit nähern wir uns der Kapazitätsgrenze des Terminals von 180.000 Ladeeinheiten", erläutert Hafen-Chef Manfred Kossack. Am neuen KV-Terminal sollen in der ersten Stufe 100.000 Ladeeinheiten umgeschlagen werden, langfristig sollen es 150.000 Einheiten werden. Ursprünglich hatte man für ein zweites Umschlag-Terminal das Bahn-Areal unmittelbar westlich der Westfaliastraße im Blick. Doch diese Pläne scheiterten an den Preisvorstellungen der Bahn AG für die Übernahme des verwaisten Grundstücks. Die Alternative ist das Gelände weiter nördlich, dass der Dortmunder Eisenbahn und damit einer Tochter der Hafen AG gehört. Dort sollen vier bestehende Gleise für den Bahnanschluss genutzt werden.

Zur Zeit wird mit Unterstützung desPartner-Hafens Duisburg die Planfeststellung vorbereitet. 2012, so der ehrgeizige Plan, soll das neue Terminal in der ersten Ausbaustufe in Betrieb gehen  - dann wohl noch ohne großen Portalkran, sondern mit Einsatz von speziellen Gabelstaplern. Wer das neue Terminal betreibt, ist noch offen. Fest steht nur, dass sich DSW 21 als Investor an der Betreibergesellschaft mit mindestens 50 Prozent beteiligen will.    

Neues Container-Terminal am Hafen auf einer größeren Karte anzeigen

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