Hunde "in erbärmlichem Zustand" hat die Polizei in Bocholt-Liedern gefunden. © picture alliance / dpa
Hunde

Polizei findet Hunde „in erbärmlichem Zustand“ in Hühnerställen

Hunde „in erbärmlichem Zustand“, eingesperrt in Hühnerställen, hat die Kriminalpolizei am Freitag auf einem Hof in Bocholt entdeckt: „Ein schreckliches Bild.“

Polizeibeamte hatten am Freitag gegen 14.30 Uhr einen Transporter mit rumänischen Kennzeichen in Isselburg kontrolliert. Denn ein Zeuge hatte der Polizei gemeldet, dass ihm Hunde von Unbekannten angeboten worden seien.

Im Fahrzeug trafen die Beamten sechs rumänische Staatsbürger an, jedoch keine lebenden Tiere. Auf der Ladefläche des Anhängers standen mehrere Transportboxen, zum Teil mit Hundekot stark verunreinigt. Sie hätten keine Hunde transportiert, war die erste Aussage der Männer.

Hunde in Hühnerställen eingesperrt

Doch schließlich führten die Rumänen die Beamten zu einem Hof in Bocholt-Liedern. Dort bot sich den Polizisten laut Polizeibericht „ein schreckliches Bild“: mehrere verwahrloste Hunde, teilweise krank und ohne Wasser bei Außentemperaturen von rund 35 Grad in Hühnerställen eingesperrt.

Die Tiere wurden vom alarmierten Kreisveterinäramt beschlagnahmt und artgerecht untergebracht. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Ermittlungen der Kripo Bocholt dauern an. Die Polizei sucht Zeugen und erbittet Hinweise unter der Tel. (02871) 2990 an die Kripo Bocholt.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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