Küsterdienste und Aufgaben im Halterner Pastoralbüro werden neu koordiniert

Pfarrei St. Sixtus

Britta Stenner und Albert David übernehmen in der Pfarrei St. Sixtus verantwortliche Stellen, damit - wie Pfarrer Michael Ostholthoff sagt - aus vielem Nebeneinander ein Miteinander wird.

Haltern

, 01.07.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
 Küsterdienste und Aufgaben im Halterner Pastoralbüro werden neu koordiniert

Pfarrer Michael Ostholthoff (M.) begrüßt die Neuen: Albert David ist hauptverantwortlicher Küster für alle Gemeinden und Britta Stenner leitet ab dem 1. Juli das Pastoralbüro St. Sixtus. © Elisabeth Schrief

Ab dem 1. Juli verantworten Britta Stenner das Pastoralbüro und Albert David die Küsterdienste. „Wir müssen Leitung auf mehr Schultern verteilen“, sagt dazu Pfarrer Michael Ostholthoff gerade auch im Hinblick auf den Abschied von Pfarrer André Pollmann im September.

Britta Stenner (42) freut sich besonders auf die neue Aufgabe. Sie ist in St. Sixtus zu Hause, war Mitglied im Pfarreirat und auch ehrenamtliche Katechetin. Die Mutter von drei Kindern (3, 7 und 9 Jahre alt) arbeitete nach ihrem Studium der Politikwissenschaften und Geschichte 13 Jahre bei Bertelsmann in Gütersloh.

Anders, aber attraktiv

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde schwierig und so nutzte Britta Stenner die Gelegenheit, sich auf die Leitungsstelle im Pastoralbüro zu bewerben. Mit 30 Stunden stieg sie ein. Ihre Aufgaben sind beispielsweise, die Arbeit der Pfarrsekretärinnen zu koordinieren, dem Seelsorgeteam zuzuarbeiten, an Entscheidungsprozessen teilzunehmen und den Publikumsverkehr im Büro zu steuern.

„Die neue Aufgabe unterscheidet sich völlig von meinem alten Arbeitsbereich im Vertrieb. Aber ich finde es sehr attraktiv, in meiner Heimatgemeinde tätig zu sein.“ – Britta Stenner tritt mit Freude ihre neue Stelle an.

Praktikum in Bottrop

Zu ihrem Team gehören Angelika Füssner, Agnes Vortmann, Silvia Lössl und Rita Treffer. Gerda Lamm geht zum 1. Juli in den Ruhestand. Gemeinsam mit den langjährigen Sekretärinnen möchte Britta Stenner die Arbeit neu strukturieren und effizienter gestalten. Bevor sie sich auf die Stelle eingelassen hat, absolvierte sie ein Praktikum in einem Bottroper Pastoralbüro, um sich einen Einblick in die künftigen Anforderungen zu verschaffen.

Tischlermeister Albert David koordiniert fortan die Einsätze der Küster in den einzelnen Kirchen und kümmert sich um die Pfarrheime. Erfahrungen bringt er mit: Der Hausdülmener war von 2004 bis 2008 Küster in Hausdülmen, dann in Dülmen und schließlich im Dom zu Münster. In dieser Funktion als Domsakristan lernte Albert David die Studentenpfarrer und Domvikare Michael Ostholthoff und André Pollmann kennen.

Waschechter Münsterländer

„Er ist ein waschechter Münsterländer, freundlich und menschennah“, charakterisiert ihn Michael Ostholthoff. Durch Albert Davids Einsatz werden die jetzigen haupt- und ehrenamtlichen Küster nicht überflüssig, betont der Pfarrer. Aber ein Koordinator könne beispielsweise Engpässe managen, Belastungsspitzen abfangen und Verbesserungen ins Gespräch bringen.

„Bisher waren im Pastoralbüro und in den einzelnen Kirchen viele eigenständig unterwegs. Wir wollen jetzt das Miteinander auf den Weg bringen“, erklärt Pfarrer Ostholthoff. Albert David hat ein ganz praktisches Verständnis von seiner neuen Arbeit: „Die Seelsorger sollen die Kirchen füllen, das andere machen wir.“

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