13 Aquarelle: Halterner Kalender-Motive für das Klara Hospiz

Kalender für Klara

Manfred Vorholt hat 13 Aquarelle in Haltern gemalt. Die Bilder gibt es jetzt als Kalender. Der Verkaufserlös ist für einen guten Zweck bestimmt.

Haltern

, 07.05.2021, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Marktbrunnen ist eins der Motive im neuen Klara-Kalende

Der Marktbrunnen ist eins der Motive im neuen Klara-Kalender. © Jürgen Wolter

In Marl nimmt der Neubau des Klara-Hospizes, in dem zehn Gäste die letzten Tage oder Wochen ihres Lebens verbringen können, langsam Gestalt an. Ein Förderverein hat seit Jahren Spenden gesammelt, um den Neubau zu finanzieren.

Der Marler Aquarellmaler Manfred Vorholt unterstützt diesen Verein schon seit Jahren mit seiner Arbeit. Jetzt hat er erstmals dafür in Haltern Aquarelle für einen Kalender für das Jahr 2022 gemalt, der am Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er ist an zehn Verkaufsstellen in Haltern erhältlich.

Stellten den Kalender für Klara in Haltern vor (v.l).: Paul Schroer, Marlies Salewski (Heimatverein Sythen), Bürgermeister Andreas Stegemann, Brigitte und Manfred Vorholt, Katrin Mrozek und Wilhelm Grothus (Klara Hospizverein).

Stellten den Kalender für Klara in Haltern vor (v.l).: Paul Schroer, Marlies Salewski (Heimatverein Sythen), Bürgermeister Andreas Stegemann, Brigitte und Manfred Vorholt, Katrin Mrozek und Wilhelm Grothus (Klara Hospizverein). © Jürgen Wolter

Hospiz-Versorgungslücke schließen

Zu den Motiven gehören die Klassiker, die in keinem Haltern-Kalender fehlen dürfen: der Marktbrunnen und das Alte Rathaus, der Siebenteufelsturm, die Westruper Heide, der Stausee oder die Sythener Mühle. Aber es gibt auch

weniger bekannte Motive, etwa die Tannenberg-Kapelle oder der Hof Hennewig in Lippramsdorf. Manfred Vorholts Aquarelle zeichnen sich durch sanfte Farbgebung und Motivtreue aus, obwohl die Konturen oft auch aquarelltypisch ineinander fließen.

Auch die Tannenberg-Kapelle gehört zu den Kalendermotiven.

Auch die Tannenberg-Kapelle gehört zu den Kalendermotiven. © Jürgen Wollter

Zu jedem Bild gibt es einen kurzen erläuternden Text, den jeweils Mitglieder der Heimatvereine Sythen und Lippramsdorf verfasst haben. Bürgermeister Andreas Stegemann hat die Schirmherrschaft über das Kalenderprojekt übernommen. In seinem Vorwort schreibt er: „Den Menschen in den letzten Lebenstagen die Hand reichen und ein würdevolles und friedvolles Sterben, aber auch Abschiednehmen, zu ermöglichen, das ist das Ziel der Hospizbewegung. (...) Todkranke erfahren menschliche Nähe und bestmögliche medizinische Betreuung.“

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Zehn Verkaufsstellen in Haltern

Motivation für die Gründung des Klara-Fördervereins war die Schließung der Versorgungslücke im stationären Hospiz-Bereich im nördlichen Kreisgebiet Recklinghausen. Inzwischen ist die Pfarrei St. Sixtus aus Haltern einer der Co-Gesellschafter der gemeinnützigen Klara-Hospiz-GmbH. Rund drei Millionen Euro kostet der Neubau, ein großer Teil wurde und wird durch Spenden finanziert. Dazu soll auch der Kalenderverkauf beitragen.

Den Hof Hennewig hat Manfred Vorholt ebenfalls in den Kalender aufgenommen.

Das denkmalgeschützte Bauernhaus Hennewig hat Manfred Vorholt ebenfalls in den Kalender aufgenommen. © Jürgen Wolter

Der Kalender „Ein ganzes Jahr für Klara“ kosten 9,90 Euro. Er ist an folgenden Verkaufsstellen erhältlich: Sixtus Apotheke, Westfalen Apotheke Sythen, Buchhandlung Kortenkamp, Pfarrbüro St. Sixtus, Heimatverein Sythen, Heimatverein Lippramsdorf, Modegalerie Weber, Dorfladen Hullern und Stadtagentur Haltern.

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