26 Feuerwehr-Einsätze, umgeknickte Bäume und einige Schadensmeldungen

mlzSturmtief-Bilanz

26 Einsätze bescherte Sturm „Eberhard“ am Wochenende der Feuerwehr. Meistens ging es um entwurzelte Bäume. Die Versicherungen im Ort bleiben gelassen, der Schaden hält sich „im Rahmen“.

Haltern

, 11.03.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als Sturmtief „Eberhard“ am Wochenende mit Böen bis Windstärke 11 und 12 über Nordrhein-Westfalen zog, hatten die Bürger Halterns „viel Glück“. Das ist die Bilanz des Leiters der Feuerwache Haltern. Werner Schulte berichtete am Montag von insgesamt 26 Einsätzen in der Seestadt. Zahlreiche umgekippte Bäume mussten beseitigt werden. Insbesondere die Münsterstraße, Holtwicker Straße und Granatstraße wurden mehrmals freigeräumt. Am Lünzumer Weg blockierte ebenfalls ein entwurzelter Baum die Fahrbahn. Die Straße Annaberg und die Holtwicker Straße waren auch am Montagmorgen noch gesperrt.

Dachpfannen auf dem Richthof

Die Straße Richthof musste von den Feuerwehrleuten abgesichert werden - dort waren etliche Dachpfannen auf die Straße gefallen. Personen kamen glücklicherweise zu keiner Zeit zu Schaden.

Einige Straßen musste die Feuerwehr am Wochenende freiräumen.

Einige Straßen musste die Feuerwehr am Wochenende freiräumen. © Freiwillige Feuerwehr Haltern

Haupteinsatzzeit war nach Angaben von Feuerwehr-Chef Schulte am Sonntag zwischen 15 und 18.30 Uhr, als rund 90 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Später seien es im Schnitt noch 60 gewesen, so Schulte weiter.

Versicherungen: Schaden hält sich im Rahmen

„Mit einem blauen Auge“ ist offenbar auch die Versicherungsbranche davongekommen. Zwar habe die Zahl der Schadensmeldungen in Haltern nach dem Wochenende im Vergleich zum durchschnittlichen Aufkommen zugenommen, erklärte beispielsweise Bärbel Humberg von der örtlichen Provinzial-Versicherung. „Es bleibt aber noch übersichtlich“, hieß es. Dabei habe es keine großen Schadensereignisse gegeben. So hätte der Sturm in den meisten Fällen Dachpfannen, Gartenzäune oder Gartenhäuschen weggeweht.

Auch Norbert Göttlich von der Gothaer Versicherung beschreibt das Ausmaß des Schadens als „im Rahmen“. Fünf Schäden seien ihm am Montag gemeldet worden. Der größte dabei: Die Windböen hatten eine Haustür-Überdachung aus der Verankerung gerissen.

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