28-Jähriger wegen Vergewaltigung der Ehefrau vor Gericht

Verhandlung vertagt

HALTERN Vorzeitig beendete Richterin Luise Nünning den ersten Prozesstag gegen einen 28-jährigen Halterner, weil ihr der Angeklagte verhandlungsunfähig erschien.

von Von Martina Ricken

, 28.10.2009, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
28-Jähriger wegen Vergewaltigung der Ehefrau vor Gericht

Eifersüchtig soll er, der selbst eine neue Lebensgefährtin hat, nach dem neuen Freund der Ehefrau gefragt und sie dann vergewaltigt haben. Danach, so heißt es in der Anklage, suchte er nach Briefen des Freundes. Diese Gelegenheit nutzte die Frau, um aus der Wohnung zu fliehen und Schutz bei den im Haus lebenden Großeltern zu suchen.

Trotz der Trennung im September 2007 und neuer Partner habe man ein gutes Verhältnis und auch öfter Geschlechtsverkehr gehabt, behauptete der Angeklagte. Doch im Dezember 2007 soll er bereits schon einmal die Ehefrau mit der Waffe bedroht haben. Als dies im Gerichtssaal thematisiert werden sollte, versagte dem Halterner wieder die Stimme. Nach einer Pause vertagte sich das Gericht und schickte den Angeklagten zum Arzt.

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