A 43: Bauarbeiten schreiten plangemäß voran

Fahrbahnerneuerung

Seit gut einem Monat wird der Verkehr auf der A 43 in Richtung Wuppertal im Zuge der Fahrbahnerneuerung auf die Gegenfahrbahn umgeleitet. Die Bauarbeiten schreiten laut Reinhard Baade vom Auftraggeber Straßen.NRW plangemäß voran und auch zu größeren Stauungen sei es bisher nicht gekommen.

HALTERN

von Von Sebastian Klein

, 08.08.2011, 16:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
Brücken, wie in diesem Fall die Talbrücke Treckeberg, stellen bei der Fahrbahnerneuerung eine besondere Herausforderung dar. Besonders frostige Zeiten machen Reinhardt Baade und seinen Kollegen von Straßen.NRW das Leben schwer.

Brücken, wie in diesem Fall die Talbrücke Treckeberg, stellen bei der Fahrbahnerneuerung eine besondere Herausforderung dar. Besonders frostige Zeiten machen Reinhardt Baade und seinen Kollegen von Straßen.NRW das Leben schwer.

Ein Großteil davon wird die Autobahn gar nicht verlassen. Auf Haufenwerken wird der Schotter gesammelt, geprüft und zur Wiederverwendung aufbereitet. „Wir kontrollieren mit der Sieblinie. Die schreibt die nötige Korngröße im Gemisch vor. Je nachdem wird aus dem alten Schottergemisch etwas entfernt, oder beigefügt“, sagte Baade. „Die Abweichungen können zwischen kürzeren Streckenabschnitten stark variieren. Deswegen haben wir hier beispielsweise vier Haufenwerke.“ Bevor die Auffüllung beginnen kann, kommt der „Gräder“ zum Einsatz: Die Schaufel des Radlader ähnlichen Gefährts wird per Satellit gesteuert, um die Exaktheit der Ausrichtung der sandigen Unterlage zu gewährleisten. Schnüre oder Laser gehören der Vergangenheit an. Sind diese Arbeiten abgeschlossen, wird zunächst die Schotterschicht aufgefüllt, ehe der Asphalt gegossen wird. „Das wird wohl Ende August der Fall sein“, so Baade.

Läuft alles glatt, soll der zweite Bauabschnitt Ende Oktober abgeschlossen sein und der dritte Abschnitt, zwischen der Lippebrücke und Kilometer 56 in Richtung Münster, in Angriff genommen werden. Bevor die ersten Fräsarbeiten überhaupt beginnen konnten, musste die Autobahn im Vorfeld für die Umleitung des Verkehrs vorbereitet werden. Der Standstreifen wurde verstärkt, die Fahrbahn von elf auf 11,50 Meter verbreitert. „Sonst wären vier Spuren auf einer Seite nicht machbar“, erklärt Baade die langwierigen Vorarbeiten, die für einen möglichst reibungslosen Verkehrsverlauf unabdingbar sind. Für weitere Verkehrsentspannung soll ein Grundsatz von Straßen.NRW sorgen. „Wir machen im Gegensatz zu anderen Auftraggebern keine Baustelle länger als fünf Kilometer. Deswegen auch die vier Bauabschnitte, anstelle möglicher zwei“, so Baade weiter. Bisher scheinen die Maßnahmen aufzugehen: Der Verkehr rollt.

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